{"id":183397,"date":"2005-10-12T11:16:42","date_gmt":"2005-10-12T09:16:42","guid":{"rendered":"http:\/\/kuratorium.local\/2005\/10\/12\/max-valier\/"},"modified":"2005-10-12T11:16:42","modified_gmt":"2005-10-12T09:16:42","slug":"max-valier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/curatorium.it\/it\/2005\/10\/12\/max-valier\/","title":{"rendered":"Max Valier"},"content":{"rendered":"<p>Der Bozner Max Valier hat mit der Entdeckung des R\u00fccksto\u00dfprinzips der Raumfahrt den Weg geebnet. In Erinnerung an den Raketenpionier fanden vom 15. bis 17 Mai die Memorial-Days mit dem Namen &#8222;Unser Mitsch\u00fcler Max Valier&#8220;statt. Das Event wurde vom Franziskanergymnasiums, dem Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter und der Stadt Bozen veranstaltet. <\/p>\n<h1>&#8222;UNSER MITSCH\u00dcLER MAX VALIER&#8220;<\/h1>\n<p>Der Bozner Max Valier hat mit der Entdeckung des R\u00fccksto\u00dfprinzips der Raumfahrt den Weg geebnet. In Erinnerung an den Raketenpionier fanden vom 15. bis 17 Mai die Memorial-Days mit dem Namen &#8222;Unser Mitsch\u00fcler Max Valier&#8220;statt. Das Event wurde vom Franziskanergymnasiums, dem Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter und der Stadt Bozen veranstaltet.<\/p>\n<p>In diesen drei Tagen konnte man im Franziskanergymnasium an F\u00fchrungen durch die historischen Lehrmittelr\u00e4ume f\u00fcr Naturkunde und Physik teilnehmen, es wurde der Film &#8222;Der Flug von Max&#8220; von Lino Signorato und Giorgio Mezzalira vorgef\u00fchrt, es gab eine Diskussion mit internationalen Raumfahrtexperten und die M\u00f6glichkeit, einen Blick durch die Teleskope der Amateurastronomen &#8222;Max Valier&#8220; zu werfen.<\/p>\n<p>Neugierig? Dann steigen sie ein&#8230;<br \/>{mosimage}Genie oder Spinner?<br \/>Max Valier Heute \u2013 \u00fcber 70 Jahre nach seinem Unfalltod \u2013 gilt er als einer der V\u00e4ter der Raumfahrt, als Vorreiter der gro\u00dfen Weltraumabenteuer des sp\u00e4ten 20. Jahrhunderts und der heutigen Zeit. Das war nicht immer so.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher betrachteten viele Zeitgenossen seine Idee von der Fahrt zum Mond als \u201eSpinnerei\u201c, nahmen ihn nicht ernst, fanden seine Projekte nicht finanzierungsw\u00fcrdig und stempelten ihn als \u201eTr\u00e4umer\u201c. Seine Visionen titelte man Hirngespinste, reine Schim\u00e4ren. Die Geschichte gab allerdings ihm recht, seiner Zukunftsorientiertheit, seinem missionarischen Eifer bei der Entwicklung des Raketenbaus, seinem Enthusiasmus bei der Suche nach theoretischen und praktischen L\u00f6sungen seiner vielen Fragen. So bildet seine Arbeit zum R\u00fccksto\u00dfprinzip den Grundstein f\u00fcr die sp\u00e4tere Raumfahrt.<\/p>\n<p>Was ihn aber umso mehr zum Held macht, ist sein fr\u00fcher Tod w\u00e4hrend eines waghalsigen Experiments; ein Fehler, der ihn zu einem der ersten Opfer der Raumfahrt macht. Vom Zeitzeugen Walter Boeltz stammt die vielsagende Aussage: &#8222;Max Valier unterscheidet sich grundlegend von anderen M\u00e4nnern der Rakete: er war Astronom &#8211; nie hat er im Sold eines Kriegsministeriums und nie f\u00fcr kriegerische Zwecke an der Rakete gearbeitet; er glaubte, dem Frieden auf Erden zu dienen, indem er den Blick der Menschen in die Weiten des Weltalls lenkt; dadurch, so hoffte er, werden sie Zank und Krieg vergessen; in seinem tatenfrohen Idealismus Otto Lilienthal vergleichbar, stirbt er f\u00fcr die gro\u00dfe Idee, der er sein Leben geweiht hat.&#8220;<\/p>\n<p>{mosimage}<br \/>Der Weg zu den Sternen sind die Raketen. \u201eTroubadour der Sterne\u201c nennen ihn seine Studienkollegen an der Universit\u00e4t. Doch Valier geht tats\u00e4chlich daran, ein Raketen-Konstrukteur zu werden. Elfriede Gugler Pollmann, Tochter des Bozner Feinmechanikers, bei dem sich Max das R\u00fcstzeug f\u00fcr seine Experimente holt und bei dem er noch w\u00e4hrend seiner Gymnasialzeit die ersten Versuche macht, berichtet davon, dass ihre Mutter es gewohnt war, ihren Mann sp\u00e4t zum Mittagstisch zu begr\u00fc\u00dfen. Sie sprach sogar \u00f6fter davon, dass der junge Valier mit ihrem Mann bastele und sie daher nicht mit seiner Anwesenheit beim Essen rechnen k\u00f6nnten. \u201eEssen wir, die basteln noch. Eines Tages werden Sie uns mit ihren Basteleien noch in die Luft jagen\u201c soll sie mehrmals ge\u00e4u\u00dfert haben.<br \/>Gottfried Mumelter, Freund des Neffen von Max, mit Wittfrieda Mitterer vom Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter <\/p>\n<p>{mosimage}Die (verwehrte) Popularit\u00e4t. Der Zeitzeuge Gottfried Mumelter, Mitsch\u00fcler und Freund des Neffen von Max, Willy Valier, hingegen erinnert sich daran, dass der heute prominente Bozner Valier als Erfinder von seiner Heimatstadt fr\u00fcher g\u00e4nzlich untersch\u00e4tzt war. In der Lokalpresse gab es kein Echo auf seine Erfolge, und es waren keine von Valiers Ver\u00f6ffentlichungen zug\u00e4nglich. Mumelters Wissen \u00fcber Valiers Raketenexperimente habe er allein aus den Erz\u00e4hlungen seines Schulfreunds Willy Valier.<br \/>Heute noch ist Max Valier in S\u00fcdtirol weniger bekannt als im Ausland. Nach ihm benannt sind nachweislich Stra\u00dfen in Bozen, Meran, Lana, Seis, Glurns und Auer, dar\u00fcberhinaus die Gewerbeoberschule Bozen und der Verein der Amateurastronomen S\u00fcdtirols. Eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus in Bozen (heutiger Sitz der S\u00fcdtiroler Marketing Gesellschaft) macht ihn zum ber\u00fchmten Stadtb\u00fcrger. In M\u00fcnchen, wo Valier nach dem Studium lebte und in Berlin, wo er starb und begraben ist, gibt es Stra\u00dfen und Gedenktafeln, und einige seiner Raketenmodelle sind im Deutschen Museum M\u00fcnchen ausgestellt. Was ihn abermals zum Sonderling unter den Erfindern und Astronomen stempelt, ist die Verwendung seines Namens im Weltall, als Anerkennung f\u00fcr sein Lebenswerk: 1970 hat die Internationale Astronomische Union, Dachverband der Astronomischen Gesellschaften von 42 Staaten, einem Krater auf der erdabgewandten Seite des Mondes den Namen Max Valier gegeben.<br \/>Siegfried Steinegger von den Amateurastronomen<br \/>Realit\u00e4tsfremd \u2013 nein! Max Valier war alles andere als ein vergeistigter Forscher. Seinen feurigen Eifer im Ergr\u00fcnden von astronomisch-technischen Geheimnissen paarte er mit einem ausgepr\u00e4gten Sinn f\u00fcrs Gesch\u00e4ft, mit einem Wissen um Werbeeffekte und Marketingstrategien. Sp\u00e4ter hat er, wenn auch vom Pech verfolgt, immer wieder Sponsoren f\u00fcr seine Unternehmungen gefunden. Und als junger Mann soll er in Bozen Geld f\u00fcr B\u00fccher und Experimente durchs Schreiben und durch originelle Marktideen verdient haben: Er habe des \u00f6fteren am Waltherplatz ein Teleskop aufgestellt, Passanten zu den Sternen hinauf schauen lassen und daf\u00fcr 20 Heller kassiert. (Zeitzeugenaussage, notiert von Siegfried Steinegger)<br \/>Nicht nur Vordenker, auch Mann der Tat. Was Max Valier von vielen anderen seiner zeitgen\u00f6ssischen und sp\u00e4teren Weltraumforscher aber letztlich unterscheidet ist sein Mut zum Risiko und das Vereinen von Theorie und Praxis: Er rechnete, zeichnete und plante, er setzte seine Ideen aber auch in Tests um. Was in Europa Valier, versuchten beinahe zeitgleich in den USA Robert Goddard und in Russland Konstantin Ziolkowski. Die Motivation war f\u00fcr alle dieselbe, in den Weltraum vorzudringen. Doch Valier versuchte sich unter abenteuerlichen Bedingungen im Umsetzen der Idee und war mit seiner Fl\u00fcssigstoffrakete ganz nahe am Durchbruch, an der Verwirklichung seiner Tr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Ein Tr\u00e4umer war er somit tats\u00e4chlich, aber im positiven Sinn: ein unb\u00e4ndiger Idealist voller Tatendrang, der die Sterne erreichen wollte und ihnen ein St\u00fcck n\u00e4her kam, indem er durch seinen Raketenbau in den Weltraum vorpreschte.<\/p>\n<p>{mospagebreak heading=Genie oder Spinner?&#038;title=Die Biografie}<\/p>\n<h1>Das Abenteuer Leben<\/h1>\n<p>Die Eckdaten: Geboren wurde Max Valier am 9. Februar 1895 in Bozen, im Haus Wachtler am Pfarrplatz 21 (heutiger Sitz der S\u00fcdtirol Marketing Gesellschaft\/Gedenktafel). Sein Vater, Edmund Valier, war ein Wiener Konditor. Die Mutter, Olga Wachtler, eine Boznerin.<br \/>Gestorben ist Valier am 17. Mai 1930 in Berlin, bei der Explosion einer Brennkammer an seinem Raketenwagen. Sein Lebenstraum war der Bau einer Rakete, die Menschen ins Weltall gebracht h\u00e4tte. Er blieb diesem Traum 35 Jahre lang treu und entwickelte nach dem Studium trotz gro\u00dfer finanzieller Schwierigkeiten seine Idee weiter.<br \/>{mosimage} ETAPPEN EINES LEBENS<br \/>Bozen \u2013 Die Franziskanerschule<br \/>Um 1910 besucht Valier die Franziskanerschule in Bozen. Dort findet er in seinem Griechischlehrer Pater Joachim seinen ersten verst\u00e4ndnisvollen F\u00f6rderer. Der Physikunterricht befl\u00fcgelt ihn, das Teleskop im Dachboden des Gro\u00dfvaters ist sein n\u00e4chtlicher Begleiter. F\u00fcr die Schulzeitung \u201eMentor\u201c und f\u00fcr das \u201eTiroler Volksblatt\u201c schreibt er schon Beitr\u00e4ge \u00fcber Astronomie. Mit dem verdienten Geld kauft er sich Astronomieb\u00fccher. Auch arbeitet er in der Freizeit bei einem Feinmechaniker, wo er handwerkliches K\u00f6nnen erwirbt, um seine Instrumente und Modelle selbst zu bauen.<br \/>Innsbruck \u2013 Die ersten Studienjahre<br \/>1913 inskribiert er Astronomie, Physik, Mathematik und Meteorologie an der Universit\u00e4t Innsbruck und verbringt viele N\u00e4chte in der Innsbrucker Sternwarte. Sein Ziel ist der Mond und weniger die Raumfahrt als solche. Er wohnt bei seinem Onkel und Taufpaten Gotthard Valier in der Maximilianstra\u00dfe 27. Dieser finanziert ihm auch das Studium und nimmt ihn immer wieder unter seine sch\u00fctzende Fittiche, wenn Max negativ auff\u00e4llt. 1914 bringt er beispielsweise ein kleines Modellflugzeug mit drei Feuerwerkraketen zum Fliegen. Da ger\u00e4t er in Schwierigkeiten mit der Polizei wegen \u201eSt\u00f6rung der \u00f6ffentlichen Ordnung\u201c. Sein Onkel, Konditor und Gemeinderat in Innsbruck, genie\u00dft \u00f6ffentliches Ansehen. Er rettet ihn vor einer Anzeige. Heute noch gibt es die Innsbrucker Valier-Linie, eine Konditorenfamilie. Der heutige Nachfahre, Gotthard Valier, ist das Enkelkind des genannten Onkels, ein eifriger Valier-Dokumente- und Foto-Sammler, der \u00fcber seinen Gro\u00dfvater viele Anekdoten um den Pionier der Weltraumfahrt kennt, u.a. die Geschichte um den Zorn des Alten gegen\u00fcber Max\u2018 Weigerung, seine Diplomarbeit \u00fcber die wissenschaftlich umstrittene Welteislehre aufzugeben. Es zeichnete sich 1919 ab, dass ihm ein Studienabschluss verwehrt bleiben w\u00fcrde. Max schrieb dann eine zweite Arbeit ganz nach Universit\u00e4tslehre, um seinem Onkel einen Gefallen zu machen.<br \/>Die Kriegsjahre an der Front<br \/>1915 r\u00fcckt Max in den Krieg, als Leutnant im \u00f6sterreichisch-ungarischen Heer. An der russischen und dann rum\u00e4nischen Front wird er als meteorologischer Beobachter, als Pilot und Fahrzeugtester eingesetzt. Sogar in den Kriegswirren gibt er seine Raketenpl\u00e4ne nicht ganz auf und erl\u00e4utert dem Kriegsministerium auf Postwegen seine Pl\u00e4ne. Die Antwort l\u00e4sst auf sich warten, das Kriegsende kommt schneller. In Briefen an seinen Onkel beschreibt er hingegen die Greuel der Kriegsgewalt und seine wechselvollen Gem\u00fctszust\u00e4nde. Kurz vor Kriegsende st\u00fcrzt sein Flugzeug von rund 3000 Metern ab, Max \u00fcberlebt den Sturz mit einem Fallschirm.<br \/>Wien \u2013 Der Studienabschluss<br \/>Ab 1919 studiert er in Wien Astronomie weiter. Sein Wunschthema \u00fcber die umstrittene, als esoterischer Unfug geltende Welteislehre (1913) von Hans H\u00f6rbiger entfacht einen wissenschaftlichen Disput \u00fcber Valiers Ansatz und fordert die offizielle Universit\u00e4tslehre heraus. Die Welteislehre besagte, dass das Eis im Weltall die Ursache vieler bislang ungekl\u00e4rter Ph\u00e4nomene sei, des Wesens der Sterne, der Zusammensetzung des Mondes. Max f\u00e4llt bei der Diplompr\u00fcfung durch. Er bittet seine Stiefschwester Martha, die ihm bisher stets bei seinen Jugendpl\u00e4nen geholfen hatte, ihm nach Wien zu folgen und ihn zu unterst\u00fctzen. Die Familie ist jedoch dagegen. In dieser Zeit lernt er seine sp\u00e4tere Frau kennen.<br \/>Die Ehe mit Hedwig Bucek<br \/>Hedwig Bucek Alden stammt aus Breslau, ist 10 \u00e4lter und geschieden. Mit Max teilt sie die Leidenschaft f\u00fcr die Wissenschaft und die Metaphysik. Erst 1921 erhalten sie die Einreiseerlaubnis nach S\u00fcdtirol, seit 1919 italienisches Staatsgebiet. Zwei Tage nach dem faschistischen Mord an den Marlinger Lehrer Franz Innerhofer heiraten die beiden am 26. April 1921 in Bozen, in der evangelischen Kirche. Das Paar kehrt bald nach Deutschland zur\u00fcck, denn dort w\u00e4hnen sie die Zukunft. In M\u00fcnchen leben sie in einer Zeit der wirtschaftlichen Rezession, aber fiebernden Aktivit\u00e4t. Hedwig unterst\u00fctzt Max\u2018 Unternehmungen, so dass er sich Hals \u00fcber Kopf in die Verwirklichung seines Traumes st\u00fcrzen kann: die Entwicklung des Raketenflugzeugs. Sie wechseln oft den Wohnort, f\u00fchren auch aufgrund finanzieller Engp\u00e4sse ein unstetes Leben. Hedwig versteht es, ihren Mann zu beraten und in Szene zu setzen, ist vermutlich seine erste Sponsorin und scheut es nicht einmal, sich in einer Testvorf\u00fchrung in einen von Valiers Raketenschlitten zu setzen, Beweis ihres Muts und ihres praktischen Sinns f\u00fcrs Werbegesch\u00e4ft (die Zeitungen sind voll von Fotos der waghalsigen Frau des Raketenpioniers), aber auch von Max\u2018 Leichtsinn und Risikobereitschaft.<br \/>Ein Leben als Erfinder, Forscher, Astronom und SchriftstellerSeine Stationen sind M\u00fcnchen und sp\u00e4ter Berlin. \u00dcber Wasser h\u00e4lt sich Max haupts\u00e4chlich durch seine rege Vortragst\u00e4tigkeit und durch das Verfassen technisch-wissenschaftliche Studien \u00fcber Flugzeuge. Der Militarismus und die Gedanken der sich formenden NSDAP interessieren ihn nicht, als er aber in Zeiten der Inflation und sozialen Unsicherheit in einer M\u00fcnchner Brauerei zuf\u00e4llig auf Hitler trifft, erahnt er Finanzierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr seine Experimente und spricht ihn an. Hitler soll ich als \u201ePhantasten\u201c vor seinen Offizieren ausgelacht haben. Die Wirtschaftsmisere der 20er Jahre macht ihm zu schaffen, trotzdem macht er sich als Forscher einen Namen, haupts\u00e4chlich \u00fcber die Medien- und Vortragst\u00e4tigkeit. Valier hilft einem Schriftsteller, Reinhold Eichacker, bei der Niederschrift von zwei science fiction Romanen. Valier liefert die technisch-wissenschaftlichen Hintergrundinfos, Eichacker dichtet dazu. Valier schreibt auch popul\u00e4rwissenschaftliche Werke \u00fcber die Raumfahrt und das All, z.B. das \u201eSternenb\u00fcchlein f\u00fcr jedermann\u201c und \u201eVorsto\u00df in den Weltenraum\u201c, um sein Wissen einem breiten Publikum zug\u00e4nglich zu machen. Die B\u00fccher sind erfolgreich und werden mehrmals aufgelegt. Seine zahlreichen Versuche muss er selbst bezahlen, was ihn in Schulden st\u00fcrzt. So ist er die letzten zehn Jahre seines Lebens immer hin- und hergerissen zwischen dem teuren Experimentieren und der \u00d6ffentlichkeitsarbeit, die ihm Geld einbringt.<br \/>1927 gewinnt er seinen ersten gro\u00dfen G\u00f6nner und Sponsor f\u00fcr seine Pl\u00e4ne, den Autoindustriellen Fritz von Opel. F\u00fcr Opel sind die sensationellen Raketenfahrten eine gute Werbeschiene. So finanziert er die ersten Raketenfahrten mit einem Raketenauto, das 230 kmh erreicht. Bald schon kommt es zum Zerw\u00fcrfnis zwischen dem seri\u00f6sen Forscher Valier und dem an der Sensation interessierten Opel, der selbst im Mittelpunkt stehen will und dem das Experimentieren zu langsam geht. Noch 40 Jahre sp\u00e4ter stellt sich Opel als Erfinder des Raketenautos dar, w\u00e4hrend er Valier nicht einmal erw\u00e4hnt. Valier wendet sich entt\u00e4uscht ab. Dann lernt er Paul Hylandt kennen, den Chef der Gesellschaft f\u00fcr Industriegasverwertung. Dieser \u00fcberbr\u00fcckt eine kurze Zeit Valiers Finanzierungsschwierigkeiten; Valier ben\u00fctzt daf\u00fcr einen Motor mit dem von Hylandt hergestellen fl\u00fcssigen Sauerstoff. Als n\u00e4chsten Sponsor gewinnt Valier den Generaldirektor der Shell, Sir Henry Deterding, der seine weiteren Versuche allerdings nur unter der Bedingung finanziert, dass Valier als Brennstoff Shell verwendet, d.h. Paraffin statt Spiritus. Valier st\u00fcrzt sich nun auf die Idee, ein Flugzeug mit R\u00fccksto\u00dfmotor zu bauen, das eine rasche Verbindung zwischen Calais und Dover erm\u00f6glicht.<br \/>Der Tod beim Experimentieren<br \/>Seinen Tod hat er in seinem Buch \u201eVorsto\u00df in den Weltenraum\u201c gewisserma\u00dfen vorweg genommen, indem er vom Risiko sprach, das man als engagierter Forscher in Kauf nehmen m\u00fcsse, um des technischen Fortschritts willen: \u201eF\u00fcr den Forscher selbst ist es ein harter Kampf, bei welchem ein jeder auch sein eigenes Leben einsetzen muss und auch gerne einsetzt, denn ein jeder wei\u00df, dass nur durch die Anspannung aller Kr\u00e4fte und im edlen Wettstreit der Geister dieses gr\u00f6\u00dfte technische Problem gemeistert werden kann.\u201c<br \/>Am 17. Mai 1930 verungl\u00fcckt Max Valier t\u00f6dlich in Berlin, bei der Explosion eines Versuchsmodells des Raketenschlittens \u201eValier Rak-Bob\u201c (Bild). Ein Metallsplitter der explodierenden Brennkammer trifft seine Lungenschlagader. Er wird in Berlin beigesetzt, wo er ein Ehrengrab der Stadt erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>{mospagebreak heading=Genie oder Spinner?&#038;title=Technik, die bleibt}<\/p>\n<h1>{mosimage}Technik, Mittel zum Zweck<\/h1>\n<p>Plakat der Sch\u00fcleraktion, gestaltet von Ludwig Thalheimer\/Die Lupe, BZ Max Valier war ein Raketenpionier der ersten Stunde. Er gilt heute als einer der Ersten in Europa, der Raketenmotoren mit fl\u00fcssigen Treibstoffen testete. Mit dem Start des ersten Raketenflugversuchs (11. Juni 1928), dem Bau eines Raketenschienenwagens, Raketenautos und eines Raketenschlittens konnte er seine Theorie vom R\u00fccksto\u00dfprinzip beweisen.<\/p>\n<p>Nach diesem Prinzip werden heute noch Raketen und andere Weltraumfahrzeuge angetrieben. Es handelt sich bislang um das einzig verwirklichbare Prinzip: Der R\u00fccksto\u00df von Gasen gibt Anschubkraft. Valiers Hauptverdienst sind die Arbeit an den Raketenaggregaten und die Errechnung von Schub und Leistung unter verschiedenen geometrischen Konfigurationen. Heute sind kleine Raketend\u00fcsen als \u201eValiers\u201c bekannt, z.B. auf den sowjetischen Raketen; ihre Aufgabe ist die Flugkontrolle. Valiers Arbeit bildet so die theoretische Grundlage f\u00fcr die heutigen Anwendungen.<br \/>Um die Raketentechnik in der \u00d6ffentlichkeit bekannt zu machen, versuchte man Raketenmotoren mit damals \u00fcblichen Verkehrsmitteln zu demonstrieren: Valier experimentierte mit Raketenantrieben an Flugzeugen, Autos, Schlitten und Schienenfahrzeugen, mit verschiedenen Antriebsarten und Brennstoffen. Dabei erzielte er beachtliche Fortschritte, die f\u00fcr die damalige Zeit als revolution\u00e4r gelten. Diesen Zweck hatte auch der RAK-7 (im Bild mit Max und seiner Frau). Mehrmals umgebaut diente er zuletzt der Vorf\u00fchrung eines kleinen Motors mit fl\u00fcssigem Sauerstoff und Alkohol. Bei einem Pr\u00fcflauf in seinem Labor in Berlin explodierte er und verursachte Valiers Tod.<\/p>\n<p>{mosimage}<br \/>Rak-7; Quelle: Deutsches Museum M\u00fcnchen Bereits in der Schule hatte sich Max Valier mit dem R\u00fccksto\u00dfprinzip besch\u00e4ftigt und kleinere Versuche mit Raketenantrieben gewagt. Einer Anekdote nach &#8211; dem heutigen Amateurastronomen Siegfried Steinegger erz\u00e4hlt von Walter Amonn und Georg Innerebner, Freunde Valiers &#8211; soll sich Max einer Tages mit Zuschauern zum Kalterer See begeben haben: \u201eEines Tages befestigte er eine Rakete an einem Boot und fuhr damit auf den Kalterer See hinaus. Dort z\u00fcndete er die Rakete \u2013 das Boot explodierte und sank. Valier salutierte, w\u00e4hrend er unterging \u2013 er konnte ja schwimmen \u2013 und sagte: Aber meine Damen und Herren, ihr habt gesehn, es funktioniert!\u201c<\/p>\n<p>{mosimage}<br \/>Hermann Oberth; Quelle: Oberth Museum Die Grundprinzipien der modernen Raumfahrt gehen auf Hermann Oberth zur\u00fcck (Anfang der 20er Jahre), auch Konstantin Ziolkowski in Russland und Robert Goddard in den USA waren neben Valier V\u00e4ter des Weltraumflugs. Im Unterschied zu den anderen hat Valier allerdings nicht nur mathematische Berechnungen und Theorien aufgestellt, sondern auch selbst experimentiert, hat den Mut und die Ausdauer gehabt zu riskieren und ist daran gestorben.<br \/>Hermann Oberth, ein deutscher Gymnasiallehrer f\u00fcr Physik und Mathematik, hatte 1924 ein B\u00fcchlein mit dem Titel \u201eDie Raketen zu den Planetenr\u00e4umen\u201c herausgegeben. Es handelte sich um einen Essay, der heute noch als Standardwerk der Raumfahrttechnik gilt, den Valier berauscht las und der ihn dazu leitete, gleich mit Oberth in Kontakt zu treten. Es begann ein reger Briefwechsel. Doch Oberth, der sich weltweit vielleicht als erster in einer Dissertation mit der Raumfahrt befasst hatte (1922\/23), missfielen Valiers Vortragst\u00e4tigkeit und seine popul\u00e4rwissenschaftlichen B\u00fccher. Er stoppte in der Folge die Pl\u00e4ne der gemeinsamen Unternehmungen, die Ansichten der beiden \u00fcber die Vorgangsweise gingen ziemlich auseinander, Valiers Experimente waren Oberth zu gef\u00e4hrlich.<br \/>Max Valier hat in dieser Zeit einen Aufsatz geschrieben, \u201eVom Flugzeug zum Weltraumschiff\u201c, in dem er das vierstufige Entwickungsprogramm seines Raketenflugs vorstellt:<\/p>\n<p>    * 1. Pr\u00fcfstandsuche f\u00fcr die Weiterentwicklung der bekannten Pulverraketen und Modellversuche<br \/>      2. Erprobung des Raketenantriebs an Landfahrzeugen (Raketenauto, Raketenschlitten, Raketenschienenwagen)<br \/>      3. Entwicklung eines Fl\u00fcssiggasraketentriebwerks f\u00fcr den Einsatz in Flugzeugen<br \/>      4. Bau von Stratosph\u00e4renflugzeugen und sp\u00e4ter von Weltraumraketen<\/p>\n<p>Valier kam bis zu Punkt 3.<br \/>Im Deutschen Museum M\u00fcnchen zu sehen: Der Raketenschlitten und der Raketenwagen von Max Valier aus dem Jahr 1929 sind seltene und sehr wertvolle Exponate aus der Pionierzeit der Raketenentwicklung. Ein Nachbau zeigt die Fl\u00fcssigkeitsrakete des Amerikaners Robert Goddard (1926), die erste, mit der ein Flug gelungen war, sowie die erste in Europa gestartete Fl\u00fcssigkeitsrakete von Johannes Winkler (1931).<br \/>Volkssternwarte Max Valier In S\u00fcdtirol gibt es seit 1998 den Verein der \u201eAmateurastronomen Max Valier\u201c. An die 130 Vereinsmitglieder haben es sich zum Ziel gesetzt, die Kenntnisse der Astronomie zu f\u00f6rdern, sich mit der Geschichte Valiers auseinanderzusetzen und sein Wissen zu verbreiten. Vor wenigen Jahren haben sie die Idee einer Sternwarte erfolgreich voran getrieben und es geschafft, auf 1.350 m H\u00f6he in Obergummer\/Gemeinde Karneid am Eingang des Eggentals die erste und einzige Sternwarte S\u00fcdtirols zu errichten (Baubeginn 2000\/Inbetriebnahme 12. September 2002). Die \u201eVolkssternwarte Max Valier\u201c wurde mit der finanziellen Unterst\u00fctzung der S\u00fcdtiroler Landesregierung und der Stiftung S\u00fcdtiroler Sparkasse erbaut und wird vom Verein gef\u00fchrt (w\u00f6chentliche Beobachtungsabende f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit, rege Vortrags- und Kurst\u00e4tigkeit).<\/p>\n<p>{mosimage}<br \/>Was wenige wissen, ist die Tatsache, dass einige der handels\u00fcblichen drehbahren Sternkarten von Valier entwickelt wurden. Er hatte die Idee, eine praktische Sternkarte zur Orientierung am Himmelszelt zu schaffen, mit der man sich zeitlich und r\u00e4umlich auf 360\u00b0 beim Betrachten des Sternenhimmels zurecht finden sollte, und er wollte diese auch kommerziell verwerten.<\/p>\n<p>{mospagebreak heading=Genie oder Spinner?&#038;title=In memoriam Max Valier}<\/p>\n<h1>In memoriam Max Valier<\/h1>\n<p>Das Franziskanergymnasium Bozen erinnert sich: Eine Gedenkveranstaltung im Mai 2002, Valier gewidmet und in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter organisiert, lie\u00df den Weltraumpionier hochleben, aber auch seine \u201ealte Schule\u201c. Max hatte um 1910 das Franziskanergymnasium besucht, bevor er sein Universit\u00e4tsstudium in Innsbruck und Wien aufnahm.<br \/>Die Franziskanerschule in der Bozner Vintlerstra\u00dfe war sein Revier, hier hat er auf der Dachterrasse das (heute noch funktionierende) Teleskop in den Sternenhimmel gerichtet und davon getr\u00e4umt, in den All zu fliegen, hier hat er seinen ersten F\u00f6rderer gefunden, den Griechischlehrer Pater Joachim. Auch das physikalische Kabinett, das nach dem Umbau 2003\/2004 nicht mehr zug\u00e4nglich, aber im neuen Schulmuseumskonzept integriert worden ist, muss sein Reich gewesen sein.<br \/>Eine Sch\u00fclerplakataktion im Mai 2002 zeigte Valier mit einem Raketenschlitten, dem Rak-Bob 1, darin seine Frau Hedwig und daneben Zitate aus Sch\u00fcleraufs\u00e4tzen \u00fcber den \u201eMitsch\u00fcler Max Valier\u201c. In einem interdisziplin\u00e4ren Schulprojekt besch\u00e4ftigten sich heutige Franziskaner-Mittelsch\u00fclerInnen mit Valiers Forschungsdrang, seinen Gedanken und fr\u00fchen T\u00fcfteleien. Dabei kamen auch kuriose Aussagen zum Vorschein, so die Zeilen einer Mittelsch\u00fclerin, Nora Seppi, die Valiers Schulzeit am Franziskanergymnasium mit Ironie auf den Punkt bringt: \u201eHeute geschah etwas sehr Witziges. W\u00e4hrend der Schulstunde bastelte Max an einem 2 cm langen Raketenauto herum. Er z\u00fcndete es und es flitzte direkt zum Fenster hinaus, das gl\u00fccklicherweise ge\u00f6ffnet war.\u201c<\/p>\n<p>{mosimage}<br \/>Willibald Hopfgartner Willibald Hopfgartner, Franziskanerpater und Philosophielehrer, \u00fcberlegt warum Max Valier wohl ein \u201etypischer Fr\u00e4nzisch\u00fcler\u201c ist: Die Ordenstradition der Franziskaner gibt der Begeisterung den Vorrang vor dem Wissen, f\u00f6rdert die Intelligenz, aber noch mehr den Enthusiasmus beim Hinterfragen und Nachbohren. Max\u2018 technische Begeisterung, seine Freude an der Erkenntnis bettet Hopfgartner in die Schultradition ein. Dies unterstreicht aus pers\u00f6nlicher Sicht auch der S\u00fcdtiroler Weltraumexperte Klaus Heiss, der an der Bozner Gedenkveranstaltung 2002 teilnahm und selbst ehemaliger Franziskanersch\u00fcler in Bozen ist, heute als international anerkannte Kapazit\u00e4t in seinem Bereich gehandelt und als Berater der NASA in den USA t\u00e4tig ist. Was f\u00fcr Valier der Franziskanerpater Joachim, war f\u00fcr Heiss der Mathematiklehrer Pater Justus 50 Jahre sp\u00e4ter: Die Institution Franziskanergymnasium unterst\u00fctzte seinen Wissensdurst und setzte Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr sp\u00e4tere Errungenschaften. Heiss besch\u00e4ftigte sich sp\u00e4ter, w\u00e4hrend seines Universit\u00e4tsstudiums in Wien, mit mathematischen Spieltheorien, lernte dort Oskar Morgenstern und dessen Assistenten John von Neumann kennen, die ihn in die USA lockten, wo er seinen Weg zu den US-Weltraumprogrammen beschritt. Und in der Bekanntschaft mit Neumann beobachtete Heiss wiederum Parallelen; dieser war in einem k.u.k.<\/p>\n<p>{mosimage} Franziskanergymnasium in Budapest zur Schule gegangen, aus dem Dutzende von Nobelpreistr\u00e4gern verschiedener Wissensbereiche kamen. Die Kombination von Theorie und Praxis, das fr\u00fche Stimulieren der Begeisterungsf\u00e4higkeit bringt Fr\u00fcchte&#8230;<br \/>Raketenversuch im Franziskanergymnasium; Sch\u00fcleraktion<\/p>\n<p>{mospagebreak heading=Genie oder Spinner?&#038;title=Hommage}<\/p>\n<h1>Hommage der Experten<\/h1>\n<p>{mosimage} Gedenkveranstaltung im Franziskanergymnasium \u201eUnser Sch\u00fcler Max Valier 1895-1930\u201c lautete das Motto der Gedenkveranstaltung vom 15. &#8211; 17. Mai 2002 mit Filmvorf\u00fchrungen, Referaten, F\u00fchrungen durch die historischen Lehrmittelr\u00e4ume f\u00fcr Naturkunde und Physik und Podiumsdiskussionen. Organisiert wurde sie vom Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter gemeinsam mit der Franziskanerschule und der Stadtgemeinde Bozen.<\/p>\n<p>Die Hommage \u00e0 Valier stand im Zeichen von Experten- und Zeitzeugengespr\u00e4chen und widmete sich der Rolle des Rakentenpioniers f\u00fcr die Raumfahrt und dem Erinnern an einen gro\u00dfen Bozner Franziskanersch\u00fcler. Neben Gottfried Mumelter, Mitsch\u00fcler und bester Freund von Valiers Neffen Willy, selbst Franziskanersch\u00fcler in den 30er Jahren, den Hobbyastronomen Oskar Eheim und Siegfried Steinegger des Vereins \u201eMax Valier\u201c, dem Valier Nachfahren Gotthard Valier aus Innsbruck, einigen Sch\u00fclerInnen des Franziskanergymnasiums, traten die Starg\u00e4ste aus Rom und Washington auf: Klaus Heiss, Weltraumforscher in den USA mit Brixner Wurzeln, der Admiral Giorgio Capra vom italienischen Verteidigungsministerium und Gabriele Peraldo Bertinet, Co-Direktor der italienischen Raumfahrtbeh\u00f6rde Telespazio und erster italienischer Astronaut-Kandidat.<br \/>die Starg\u00e4ste<\/p>\n<p>{mosimage}<br \/>Die Abendveranstaltungen an der Bozner Franziskanerschule fanden breites Echo, die Bozner Eliteschule gelangte mit ihren musealen Kostbarkeiten im naturkundlichen und physikalischen Kabinett ins Rampenlicht der Medien, auch wurden die am Valier-Projekt beteiligten Sch\u00fcler eingebunden, indem sie ihre Aufs\u00e4tze \u201eMein Mitsch\u00fcler Max\u201c vorlasen und ihre tiefe Betroffenheit mit dem Schicksal von Max Valier und ihre Bewunderung f\u00fcr den fr\u00fchen T\u00fcftler zum Ausdruck brachten. Die erste Bozner Gedenkfeier zu Ehren Max Valier bot auch den Anlass zu einer gelungenen Film-Produktion: \u201eDer Flug von Max\u201c, ein Dokumentarfilm \u00fcber das Leben und Werken des S\u00fcdtiroler Pioniers und Erfinders, der sich auch mit seinen Jugendjahren und Lebenstr\u00e4umen befasst. Unter der Regie des Zelig-Sch\u00fclers Lino Signorato, der auch Aufnahmeleitung und Schnitt betreute, und mit Hilfe der wissenschaftlichen Beratung des Bozner Historikers und Italienischlehrer am Franziskanergymnasium Giorgio Mezzalira entstand 2001 eine kompakte filmische Bearbeitung mit vielen historischen Aufnahmen, Fotos aus den verschiedenen Privatsammlungen und Zeitzeugenaussagen aus dem In- und Ausland. Zeitgleich mit den Feierlichkeiten im Mai 2002 wurde in Kastelbell\/Vinschgau eine Retrospektive des 1968 verstorbenen K\u00fcnstlers und Valier Neffen Willy Valier gezeigt, die vor allem die Bewunderung des jungen Zeichners f\u00fcr den Raketenbau und die abenteuerlichen Taten des Onkels zum Ausdruck bringt.<\/p>\n<p>{mosimage}<br \/>Publikum bei der Gedenkveranstaltung im Mai 2002 Eine Nachbearbeitung der Gro\u00dfveranstaltung brachte am 12. November 2002 die \u00dcbergabe von zwei Bild- und Tontr\u00e4gern an das Kulturassessorat\/Landesamt f\u00fcr Audiovisuelle Medien, gedacht als Unterrichtsmaterial f\u00fcr Schulen und Bildungseinrichtungen: ein Video-Zusammenschnitt der Auftritte in memoriam Max Valier von Elisabeth Baumgartner und Lino Signorato und eine DVD mit sensationellen Bildern aus dem Weltall des Weltraumforschers Klaus Heiss.<\/p>\n<p>{mospagebreak heading=Genie oder Spinner?&#038;title=Valiers von heute}<\/p>\n<h1>Valiers von heute<\/h1>\n<p>Vordenker sein hei\u00dft einen Traum haben, eine gewisse Art von Naivit\u00e4t und Vertrauen an den Tag legen, und es bedeutet, stur genug sein im konsequenten Verfolgen der eigenen Ideen. Diese F\u00e4higkeiten besa\u00df Max Valier und wie er auch andere herausragende Pers\u00f6nlichkeiten, auch der Gegenwart. So die hochkar\u00e4tigen Experten, die an der Gedenkveranstaltung im Mai 2002 in Bozen teilnahmen.<br \/>{mosimage} Gabriele Peraldo Bertinet Gabriele Peraldo Bertinet, der erste designierte Astronaut aus Italien, Codirektor der Gesellschaft Telespazio, berichtete von den italienischen Pl\u00e4nen im Weltraum, von der Zusammenarbeit mit den Amerikanern und dem nicht mehr wegzudenkenden Einsatz der Satelliten \u2013 als Beispiel j\u00fcngerer technischer Errungenschaften \u2013 in der Telekommunikation. Anwendungen finden diese in der \u00dcbertragung von Fu\u00dfballspielen oder der Vorhersage des Wetters und in der Beobachtung von Umwelteinfl\u00fcssen auf die Erde \u2013 alles Selbstverst\u00e4ndlichkeiten im modernen Alltag, in Forschung und Entwicklung, aber bis vor kurzem unrealistische Visionen einzelner \u201eSpinner\u201c.<br \/>{mosimage} Giorgio Capra Giorgio Capra, Admiral des Flugzeugtr\u00e4gers Garibaldi, Berater des Verteidigungsministeriums f\u00fcr Forschungsprogramme im Bereich der Abwehr von Raketensystemen, sprach von technischen Innovationen in Kriegs- und Friedenszeiten. {mosimage}Klaus Peter Heiss Klaus Peter Heiss ist S\u00fcdtirols Paradebeispiel eines erfolgreichen Pioniers, der auszog, um zu lernen und das Lernen und Erforschen zu seinem Beruf und damit international Karriere machte. Der heutige Nasa-Experte wurde 1941 in Brixen geboren, ging am Franziskanergymnasium zur Schule, studierte in Wien, dann an der Bocconi in Mailand und schlie\u00dflich in Princeton\/USA. Bis 1973 war er der Leiter der mathematischen Forschungsabteilung der Universit\u00e4t Princeton unter Professor Oskar Morgenstern. (Der aus politischen Gr\u00fcnden in den USA emigrierte \u00d6konom Oskar Morgenstern und der herausragende Mathematiker und Physiker John von Neumann schrieben 1944 gemeinsam das Standardwerk &#8222;Spieltheorie und wirtschaftliches Verhalten&#8220; und schufen damit die Grundlage f\u00fcr die Anwendung der Spieltheorie in den Wirtschaftswissenschaften.) Heute ist Heiss Weltraumexperte von internationalem Ruf, war Leiter der ersten amerikanischen Space-Shuttle-Pl\u00e4ne und Mitbegr\u00fcnder der Wissenschaftler-Vereinigung \u201eHigh Frontier\u201c, des \u201eColumbus 500 Space Sail Cup\u201c sowie weiterer Weltraum-Pionierprojekte. Er ist auch beteiligt an SPARX, der ersten privaten Fernerkundungsgesellschaft f\u00fcr Weltraumsonden. Der gefragte Berater der NASA erhielt 1981 den Nasa Public Service Award.<\/p>\n<p>Sein Traum? Er hat sich dem Gedanken an bemannte Weltraumexpeditionen zum Mond verschrieben, will den Mond als Fernbeobachtungsstation der Erde nutzen, f\u00fcr Umweltmessungen, Ozonbeobachtungen und genauere Wettervorhersagen, aber vor allem als Energielieferant f\u00fcr die Erde mit Hilfe von Solaranlagen. Die Sonne liefert n\u00e4mlich in nur zehn Tagen so viel Energie auf dem Mond wie alle fossilen Reserven auf der Erde zusammen. Diese Art der Energiegewinnung durch eine saubere Fusion an der Mondoberfl\u00e4che wird allerdings nur rentabel sein, sobald man in der Lage sein wird, Rohmaterial vom Mond daf\u00fcr zu verwenden. Mittels Mikrowellen soll die Energie zur Erde gesandt werden, wo sie dann in Elektrizit\u00e4t umgewandelt wird. Auch glaubt der Brixner Weltraumpionier, dass menschliches Leben auf dem Mond auf lange Sicht m\u00f6glich ist, und zwar unabh\u00e4ngig von der Erde. Heute eine Vision und morgen? Im Moment arbeitet Heiss an einem Modell f\u00fcr eine erste Mondbasis.<\/p>\n<p>Was bisher nur wenige Eingeweihte wussten: Klaus Heiss war in den fr\u00fchen 80er Jahren \u00f6fter in S\u00fcdtirol auf geheimer Mission, bei Treffen der \u201eEuropean Defense Initiative\u201c. Unter absoluter Geheimhaltung und Bewachung fanden mehrere internationale Besprechungen in Castel Freiberg\/Meran und auf Kematen\/Ritten statt. Hier wurde auch das SDI (the Strategic Defense Initiative) konzipiert, das 1983 gegr\u00fcndet wurde. In diesen und anderen Treffen wurden neue Weltraumfahrtprogramme erdacht und vor allem Abr\u00fcstungspl\u00e4ne geschmiedet, die sp\u00e4ter das Ende des Kalten Krieges, den Fall der Mauer und den Zusammenbruch der Sowjetunion antizipierten. 2001 trat Russland dem SDI-Programm bei, einem Pakt, dem wir heute die Abr\u00fcstung auf 1500 nukleare K\u00f6pfe verdanken. Lokalkolorit am Rande: Christoph Ammon half beim Organisieren der S\u00fcdtiroler Geheimtreffen mit.<br \/>Anl\u00e4sslich der Valier-Gedenktage zeigte Heiss bisher zum Teil unver\u00f6ffentlichte Weltraumbilder der Nasa, um die Geschichte der Weltraumfahrt vorzuf\u00fchren. Von den ersten Shuttle-Versuchen 1970\/71\/72 und 73 (mit Feststoff und nicht mit Wasserstoff, wie Heiss geraten hatte) \u00fcber die erste Landung 1981, die unter Heiss\u2018 Leitung geplant und durchgef\u00fchrt wurden bis zu den bemannten Raumfahrten. Dabei lie\u00df er auch die Verteidigungsanwendungen nicht aus, kommentierte ironisch die dreidimensionalen und vielfach multispektralen Aufnahmen von der Erde und dem All, die Astronautenbilder, Satellitenbilder und vielen Perspektivenwechsel, die Krater (auch den, der vermutlich vom Asteroiden verursacht wurde, durch dessen Hand die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren ausstarben und der sich heute im Golf von Mexiko n\u00f6rdlich der Yukatan-Halbinsel befindet)&#8230; die menschliche Geschichte eines Traums. Heiss\u2018 Meinung nach hatte Max Valier die z\u00fcndende Idee, ist der Ursprung der Raumfahrt ma\u00dfgeblich von Valier beeinflusst worden; das beweisen auch einige Valier-Zeichnungen, die sp\u00e4ter der amerikanische Weltraum-Guru Wernher von Braun in einem Memorandum an den amerikanischen Pr\u00e4sidenten verwertete und die im Prinzip schon die ersten Shuttle-Missionen andeuteten.<br \/>{mosimage} Mexico fires around vulcano st<\/p>\n<p>In Heiss\u2018 bebilderten Erz\u00e4hlungen wird die Sonne als Hauptverursacher des Wetters und des Klimas gezeigt, ihr magnetisches Feld ist laut Heiss f\u00fcr die Erderw\u00e4rmung verantwortlich; die Kenntnisse dar\u00fcber sind allerdings noch zu vertiefen. Den Mond sieht Heiss als Grundlage der Macht im Weltall, denn die Theorie vom unabh\u00e4ngigen Leben auf dem Mond und des Mondes als Energiequelle der Zukunft wird die Menschheit die n\u00e4chsten Jahrzehnte besch\u00e4ftigen. Daneben auch die Frage, wie man mit wenig Ressourcen gut leben kann, ein Dilemma, das sich nur am Mond in der Praxis l\u00f6sen l\u00e4sst. Als zweite Vision der heutigen Weltraumfahrt nannte Heiss das Verlassen des Sonnensystems mit einem Sonnensegel (mit Ionenantrieb), das Durchbrechen unserer bisherigen menschlichen Wissensgrenzen.<\/p>\n<p>Die Umsetzung der meisten technologischen Innovationen bedarf einer Vielzahl, oft Tausender von Wissenschaftlern und PCs, das hat die Geschichte gezeigt. Doch die Ideen zu den Gro\u00dftaten und \u2013erfindungen der Technik stammten immer schon und stammen heute noch von Individuen, Menschen wie Max Valier.<\/p>\n<p>{mosimage}<br \/>Sternbetrachtung am Dach des Franziskanergymnasiums; von links Elisabeth Baumgartner und Wittfrieda vom Kuratorium, Klaus Peter Heiss Mitte, Gottfried Mumelter rechts<\/p>\n<p>{mospagebreak heading=Genie oder Spinner?&#038;title=Weiterschmokern}<\/p>\n<h1>N\u00fctzliche Adressen zum Thema Weltraumfahrt:<\/h1>\n<p>    www.deutsches-museum.de<br \/>    www.maxvalier.org<br \/>    www.sternwarte.it<br \/>    www.oberth-museum.org<br \/>    www.urbin.de (Geschichte der bemannten Raumfahrt)<br \/>    http:\/\/spaceflight.nasa.gov<br \/>    www.astronautix.com<br \/>    www.popular-science.net<\/p>\n<h1>Literatur:<\/h1>\n<p>    * &#8222;Max Valier, ein Pionier der Raumfahrt&#8220; von Ida Essers, Athesia Bozen, 1980.<br \/>    * &#8222;Max Valier: ein Vork\u00e4mpfer der Weltraumfahrt&#8220; von Ida Essers, D\u00fcsseldorf: VDI-Verlag, 1968.<br \/>    * &#8222;Ein Leben f\u00fcr eine Idee: der Raketenpionier Max Valier&#8220; von Walter G. Brandecker, Stuttgart: Union-Verlag, 1961.<br \/>    * &#8222;Vor hundert Jahren&#8230; wurde Max Valier geboren&#8220; von Fin Reck. In: &#8222;S\u00fcdtirol in Wort und Bild&#8220; 1994\/95 (S. 4-11).<br \/>    * &#8222;Meine Begegnung mit Max Valier&#8220; von Fin Reck. In: &#8222;S\u00fcdtirol in Wort und Bild&#8220; 1980\/83 (S. 23-25).<br \/>    * &#8222;Max Valier &#8211; Weltraumpionier: eine Skizze zu seinem 50. Todestag&#8220; von Eduard Widmoser. In: &#8222;S\u00fcdtirol in Wort und Bild&#8220; 1980\/83 (S. 9-14).<br \/>    * &#8222;Jugenderinnerungen an Max Valier&#8220; von Gottfried Hohenauer. In: &#8222;Beitr\u00e4ge zur Technikgeschichte Tirols&#8220; 1973 (S. 47-49).<br \/>    *  <br \/>    * &#8222;Der Sterngucker&#8220; von Max Valier. M\u00fcnchen: Verlag Natur und Kultur, 1922 (3. Auflage &#8211; 1. Auflage unter dem Titel &#8222;Sternb\u00fcchlein f\u00fcr jedermann&#8220;).<br \/>    * &#8222;Raketenfahrt&#8220; von Max Valier. M\u00fcnchen: Oldenbourg, 1930 (2. Auflage und 6. Auflage von &#8222;Vorstoss in den Weltenraum: eine technische M\u00f6glichkeit).&#8220;<\/p>\n<p>Orionnebel, Aufnahme der Amateurastronomen Pferdekopf, Aufnahme der Amateurastronomen <\/p>\n<p>{mosimage}{mosimage} <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bozner Max Valier hat mit der Entdeckung des R\u00fccksto\u00dfprinzips der Raumfahrt den Weg geebnet. In Erinnerung an den Raketenpionier fanden vom 15. bis 17 Mai die Memorial-Days mit dem Namen &#8222;Unser Mitsch\u00fcler Max Valier&#8220;statt. Das Event wurde vom Franziskanergymnasiums, dem Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter und der Stadt Bozen veranstaltet. &#8222;UNSER MITSCH\u00dcLER MAX VALIER&#8220; Der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_templately_pack_id":"","_templately_imported_at":"","_templately_source":"","_templately_import_session_id":"","ocean_front_end_style_editor":"no","ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","ocean_post_oembed":"","ocean_post_self_hosted_media":"","ocean_post_video_embed":"","ocean_link_format":"","ocean_link_format_target":"self","ocean_quote_format":"","ocean_quote_format_link":"post","ocean_gallery_link_images":"on","ocean_gallery_id":[],"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-183397","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-senza-categoria-it","entry"],"acf":[],"rttpg_featured_image_url":null,"rttpg_author":{"display_name":"Kuratorium","author_link":"https:\/\/curatorium.it\/it\/author\/kuratorium\/"},"rttpg_comment":0,"rttpg_category":"<a href=\"https:\/\/curatorium.it\/it\/category\/senza-categoria-it\/\" rel=\"category tag\">Senza categoria<\/a>","rttpg_excerpt":"Der Bozner Max Valier hat mit der Entdeckung des R\u00fccksto\u00dfprinzips der Raumfahrt den Weg geebnet. In Erinnerung an den Raketenpionier fanden vom 15. bis 17 Mai die Memorial-Days mit dem Namen &#8222;Unser Mitsch\u00fcler Max Valier&#8220;statt. Das Event wurde vom Franziskanergymnasiums, dem Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter und der Stadt Bozen veranstaltet. &#8222;UNSER MITSCH\u00dcLER MAX VALIER&#8220; Der&hellip;","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/curatorium.it\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183397","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/curatorium.it\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/curatorium.it\/it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/curatorium.it\/it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/curatorium.it\/it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=183397"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/curatorium.it\/it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/183397\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/curatorium.it\/it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=183397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/curatorium.it\/it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=183397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/curatorium.it\/it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=183397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}