{"id":183487,"date":"2003-10-14T21:48:44","date_gmt":"2003-10-14T19:48:44","guid":{"rendered":"http:\/\/kuratorium.local\/2003\/10\/14\/licht-farbe-und-musik-im-technikjuwel-in-kardaun-die-nacht-der-soprane\/"},"modified":"2003-10-14T21:48:44","modified_gmt":"2003-10-14T19:48:44","slug":"licht-farbe-und-musik-im-technikjuwel-in-kardaun-die-nacht-der-soprane","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/curatorium.it\/it\/2003\/10\/14\/licht-farbe-und-musik-im-technikjuwel-in-kardaun-die-nacht-der-soprane\/","title":{"rendered":"LICHT FARBE UND MUSIK IM TECHNIKJUWEL IN KARDAUN DIE NACHT DER SOPRANE"},"content":{"rendered":"<p>Vorbereitungsarbeiten sind voll im Gang, um das Kraftwerk der Etschwerke am Eingang der wilden Eggentaler Schlucht f\u00fcr das Ereignis zu adaptieren.  Bereits seit Wochen angelaufen sind die Arbeiten im Kraftwerk Kardaun, das am Samstag 15. November 2003 Schauplatz eines ganz besonderen Musikevents sein wird. Unter dem Motto Licht, Farbe und Musik soll das Etschwerke-Kraftwerk und das umliegende Ambiente bespielt werden. In der NACHT DER SOPRANE werden Milena Rudiferia, Sabina Willeit und Manuela Demetz High-Lights aus der Opernwelt, vortragen, am Klavier begleitet Andrea Albertin. Das Kratfwerk Kardaun am Eingang des Eggentals, anno 1901, ist der \u00e4lteste Kraftwerksbau im Bozner Raum, wo die Etschwerke bald grosse Sanierungsarbeiten planen. Daher soll die im Werkhallenstil errichtete Struktur aus Porphyr-Quadern im Rampenlicht stehen, stellvertretend f\u00fcr zahlreiche andere Kraftwerksbauten, die S\u00fcdtirols Entwicklung entscheidend gepr\u00e4gt haben und als Signal ? f\u00fcr welche Kultursch\u00e4tze ringsum existieren und noch funktionieren. F\u00fcr Faszination am Eingang der wilden Eggentaler Schlucht, sorgt eine Lichtinstallation von Dieter Bartenbach, der das nat\u00fcrliche Ambiente zur Freilichtarena macht. &#8222;&#8220;Die Soprane schweben auf einer Glasplatte \u00fcber den gewaltigen, \u00f6ligen Turbinen und Generatoren, die pl\u00f6tzlich langsam verstummen ? ein Abschalten. Die entmaterialisierte Wand, welche gerade noch die kalte Stimmung reflektiert, err\u00f6tet leicht. Das Licht von au\u00dfen wird langsam zur\u00fcckgeregelt, zeitgleich verst\u00e4rkt sich die Intensit\u00e4t der entmaterialisierten Fl\u00e4che bis hin zum Gl\u00fchen. Hierzu erfolgt ein Stimmungswechsel, der sich langsam vom Beginn bis zum Ende der Musik steigert. Diese nun einsetzende Farbintensit\u00e4t, die die Soprane begleitet, hat die Aufgabe durch den Farbverlauf von Rot bis Purpur als virtuelles Bild auf die Zuschauer zu wirken. Raum und Zeit gehen verloren, was bleibt ist Licht, Farbe und Musik&#8220;&#8220;, schreibt der international bekannte Lichtk\u00fcnstler Dieter Bartenbach aus Innsbruck, der f\u00fcr diese musikalische Pr\u00e4miere mit S\u00fcdtiroler Starbesetzung im historischen E-Werk der Etschwerke den einmaligen Rahmen konzipiert hat. Entsprechend ist auch das Arien-Programm aus der Opernwelt, das sich am E-Werks-Szenario inspiriert. Thematisiert werden Wasser, Kraft, Energie, Licht und die Urgewalten. Lichtkunst und Gesamtkonzept: Dieter Bartenbach B\u00fchne: Markus Scherer, Architekt, Giulio Lavoriero ,Statik, Alfred Larcher, Metallbau, Oskar Light, Technik Eckdaten des Wasserkraftwerks: Kraftwerk Bozen, Kardaun, Eggentalerstr. 1, gespeist vom Eggentaler Bach. Um die Jahrhundertwende 1901 von den Gemeinden Gries und Zw\u00f6lfmalgreien in einj\u00e4hriger Bauzeit erbaut, beim Zusammenlegen der Gemeinden ist das Werk auf die Etschwerke 1928 \u00fcbergegangen. Produktion: 18 Millionen kWh ; versorgt vergleichsweise eine gr\u00f6ssere Gemeinde von 15.000 Einwohnern mit Strom. Zur Kraftwerksanlage geh\u00f6rt ein kleiner Stausee, das Wasser fliesst von dort durch einen 2 km langen Stollen im Berg in einer Druckleitung zum Kraftwerk. Technische Ausstattung: zwei Pelton-Turbinen aus der Zwischenkriegszeit (1931), alte Messger\u00e4te; Die alte Druckleitung soll 2004 ausgetauscht werden. Ebenso stehen Renovierungsarbeiten am Wasserschloss an. Im Zuge der Wartungsarbeiten sollen die Maschinen ersetzt werden, das Kraftwerk wird innen ein neues Gesicht erhalten. Was mit den alten Maschinen passiert, ist noch ungewiss. Aus technikgeschichtlicher Sicht ist das Kleinkraftwerk ein architektonisches Juwel und z\u00e4hlt zu den \u00e4ltesten Kraftwerksbauten S\u00fcdtirols. Das Bauwerk besteht aus handbehauenen Steinquadern und weist die selbe Bauweise auf, wie die denkmalgesch\u00fctzten Kraftwerke der Etschwerke auf der T\u00f6ll bei Meran, in Schnals, oder das Kleinkraftwerk Karrersee, das Fremdenverkehrsgeschichte geschrieben hat. Weiterf\u00fchrende Informationen unter www.ae-ew.it oder www.kuratorium.it Die Initiative, die zum Themenparcour der grenz\u00fcberschreitende Technikkulturmeile Nord-S\u00fcd geh\u00f6rt, wird f\u00fcr das Virtuelle Technik-Museum medial aufbereitet. Kameramann Marco Polo und Tontechniker Thomas Rabanser werden den Abend filmisch und akustisch festhalten. Eine unkonventionelle musikalische Einstimmung im Freien bietet die MK Wolkenstein unter der Leitung von Andreas Mussner. Geplant ist auch ein kreativ gestaltetes Strassenbuffet. F\u00fcr die Organisation zeichnet das Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter verantwortlich. www. technikmuseum.suedtirol.info e-mail kuratorium@virgilio.it tel +39 0471 301401 www.ae-ew.it e-mail warasin@ae-ew.it tel +39 0471 225705 Sponsoren: Interreg III, Etschwerke Ag &#8211; Azienda energetica spa, Alnod-Aluminuim Deutschland, Stiftung S\u00fcdtiroler Sparkasse (angefragt)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbereitungsarbeiten sind voll im Gang, um das Kraftwerk der Etschwerke am Eingang der wilden Eggentaler Schlucht f\u00fcr das Ereignis zu adaptieren. Bereits seit Wochen angelaufen sind die Arbeiten im Kraftwerk Kardaun, das am Samstag 15. November 2003 Schauplatz eines ganz besonderen Musikevents sein wird. 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