{"id":183664,"date":"2009-09-29T11:33:14","date_gmt":"2009-09-29T09:33:14","guid":{"rendered":"http:\/\/kuratorium.local\/2009\/09\/29\/denkmal-kraftwerk-sehstation\/"},"modified":"2009-09-29T11:33:14","modified_gmt":"2009-09-29T09:33:14","slug":"denkmal-kraftwerk-sehstation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/curatorium.it\/it\/2009\/09\/29\/denkmal-kraftwerk-sehstation\/","title":{"rendered":"DenkMal Kraftwerk &#8211; Sehstation"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem Musik-Event wird das Schaukraftwerk an der alten Eggentalerstrasse in Kardaun am  6.10.2009 mit Beginn 20.00 Uhr eingeweiht. Am 6. Oktober 2009 ist das Etschwerke-Kraftwerk \u201eBozen\u201c am Eingang der wildromantischen Eggentaler Schlucht Schauplatz einer Initiative der besonderen Art. <br \/>Das renovierte Technikjuwel  wird als Highlight der landesweiten Technikmeile  feierlich seiner Bestimmung \u00fcbergeben.  <br \/>Ein Fest des H\u00f6rens und Sehens geht \u00fcber die B\u00fchne, organisiert vom  Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter in Zusammenarbeit mit den Etschwerken und der Rai  Bozen.  <br \/>Wurden anl\u00e4sslich des Musikevents \u201eDie  Nacht der Soprane\u201c   vor den Sanierungsarbeiten im Kraftwerk die ausgemusterten Turbinen 2003 verabschiedet, wird jetzt das \u00fcber 100 Jahre alte  DenkMal Kraftwerk wieder in Szene gesetzt. Begr\u00fcsst wird ein Zeitabschnitt, in dem die heute hocheffiziente Strom produzierende Anlage mittels der  Sehstation die kulturhistorischen Informationen, technische Daten,  die Raum-Qualit\u00e4ten, die Atmosph\u00e4re, Wissenswertes \u00fcber den Ort und Meinungen von Zeitzeugen  pr\u00e4gnant thematisiert. Die Soprans\u00e4ngerin  Manuela Demetz wird sich begleitet von der B\u00fcrgerkapelle Wolkenstein, mit den Urthemen von Wasser, Energie und Licht auseinandersetzen.  <br \/>Die S\u00e4ngerin sitzt in der eingehausten ausgemusterten Turbineninstallation, der Klang ihrer Stimme wird mittels Beschallung des Talkessels zum  H\u00f6rerlebnis der Superlative..<br \/>Die nat\u00fcrliche Akustik im Talschluss der Eggentaler Schlucht l\u00e4sst sph\u00e4rische Kl\u00e4nge  im Zusammenspiel von Stimme und Musik entstehen. Der besondere Touch wird durch die Lichtinstallation garantiert, die dem Technikensemble Fernwirkung verleiht.<br \/>Auf die Bedeutung der Technikkultur in S\u00fcdtirol verweisen in kurzen Statements:  Landeshauptmann Luis Durnwalder, aus Chefetage der Etschwerke Siegfried Tutzer und Pietro Cal\u00f2, Bozens B\u00fcrgermeister Luigi Spagnolli, Univ.Prof. Rainer Graefe aus Innsbruck und Witti Mitterer vom Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter. <br \/>Moderation Gerd Staffler \/ Paolo Mazzucato<br \/>Den kulinarische Rahmen betreut  Karlheinz Steiner, Reschen<\/p>\n<p>Das Technik-Juwel DenkMal Kraftwerk pr\u00e4sentiert sich  in seinem nat\u00fcrlich gewachsenen Umfeld  und wird mittels innovativer Inszenierung  und Information  dem Publikum  als Ort der Entdeckung und Auseinandersetzung nahe gebracht. <\/p>\n<p>Technik erfahren<br \/>Technische Kulturdenkm\u00e4ler und Objekte bergen eine F\u00fclle von kulturhistorischen Informationen. Das Projekt \u201eTechnikmeile\u201c soll im Land verstreute technische Kulturdenkm\u00e4ler f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung erschlie\u00dfen und begreifbar machen: Der Steg im Kraftwerk in Kardaun f\u00fchrt von der im Freien eingehausten Turbine durch ein Stichbogenfenster in die Maschinenhalle und bietet Einblick ins Innere der Anlage. Das Kraftwerk ist einer der insgesamt  20 ausgew\u00e4hlte Reality-Schaupl\u00e4tze, die als  lohnende Ausflugsziele erschlossen werden.  <br \/>Gesamtkonzept: Kuratorium f\u00fcr technische Kulturg\u00fcter<br \/>Projektleitung und Idee: Wittfrida Mitterer <br \/>Architektur: Markus Scherer, Mario H\u00e4gele, Dieter Bartenbach<br \/>Leitsystem: Universit\u00e4t Bozen, Fakult\u00e4t f\u00fcr Design und K\u00fcnste, Christian Upmeier Bauherren: Etschwerke Azienda energetica <\/p>\n<p>Eckdaten<br \/>Das Kraftwerk am Eingang der Eggentaler Schlucht ist der \u00e4lteste Kraftwerksbau im Bozner Raum, der  im Auftrag der Gemeinde Zw\u00f6lfmalgrein  in einj\u00e4hriger Bauzeit 1901 fertig gestellt wurde.  Der Kraftwerksbau markiert die typische Industriearchitektur der Jahrhundertwende. <br \/>Der Werkhallenstil des Kraftwerks und seine Strukturen aus Porphyr-Quadern vermitteln den Charme am Beginn des elektrischen Zeitalters und  setzen gleichzeitig mit dem heute hoch effizienten Maschinenpark neue Akzente des  modernen Fortschritts. Bei Zusammenlegung der Gemeinden Zw\u00f6lfmalgrein und Bozen ist das Kraftwerk, das ab 1910 auch Gries belieferte, auf die Etschwerke \u00fcbergegangen.  Die Produktion betr\u00e4gt an die  20 Millionen kW\/h pro Jahr.  Vergleichsweise wird damit eine Gemeinde mit 8.000 Einwohnern mit Strom versorgt.  Zur Anlage geh\u00f6rt der Stausee (Fassungsverm\u00f6gen \u00fcber 100.000 m\u00b3) im Eggental. Das Wasser fliesst von dort  in einem zwei km langen Stollen durch eine Druckrohrleitung im Berg  zum Kraftwerk. Technische Ausstattung: die Pelton-Turbinen aus der Zwischenkriegszeit (1931) wurden im Zuge umfassender Umstrukturierungsarbeiten 2005 ersetzt,  die 100 Jahre alte Druckleitung wurde ausgetauscht. Eine moderne Steuer- und Regelungselektronik garantiert beste Effizienz.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem Musik-Event wird das Schaukraftwerk an der alten Eggentalerstrasse in Kardaun am 6.10.2009 mit Beginn 20.00 Uhr eingeweiht. Am 6. Oktober 2009 ist das Etschwerke-Kraftwerk \u201eBozen\u201c am Eingang der wildromantischen Eggentaler Schlucht Schauplatz einer Initiative der besonderen Art. Das renovierte Technikjuwel wird als Highlight der landesweiten Technikmeile feierlich seiner Bestimmung \u00fcbergeben. 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