{"id":183669,"date":"2010-01-19T18:08:11","date_gmt":"2010-01-19T17:08:11","guid":{"rendered":"http:\/\/kuratorium.local\/2010\/01\/19\/projekte-und-initiativen-fuer-2010-im-zeichen-der-erhaltung-technischen-kulturguts\/"},"modified":"2010-01-19T18:08:11","modified_gmt":"2010-01-19T17:08:11","slug":"projekte-und-initiativen-fuer-2010-im-zeichen-der-erhaltung-technischen-kulturguts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/curatorium.it\/it\/2010\/01\/19\/projekte-und-initiativen-fuer-2010-im-zeichen-der-erhaltung-technischen-kulturguts\/","title":{"rendered":"Projekte und Initiativen f\u00fcr 2010 im Zeichen der Erhaltung Technischen Kulturguts"},"content":{"rendered":"<p>Auch heuer wieder steht das  T\u00e4tigkeitsjahr 2010 des Kuratoriums im Zeichen der Erhaltung, Dokumentation, Aufwertung und Vermittlung des Technischen Kulturguts in S\u00fcdtirol. Die Erschliessung von Technikschaupl\u00e4tzen und erhaltenswerter Architektur ist dringend notwendig, da S\u00fcdtirol immer noch Nachholbedarf hat. TECHNIK-MUSEUM  \/ TECHNIKMEILE<br \/>In Fortsetzung unserer Projekte, die  real als Technikkulturmeile mit zahlreichen Schaupl\u00e4tzen l\u00e4ngs des S\u00fcdtiroler Fahrradwegenetzes weitergef\u00fchrt werden, soll die stille Sammlung der Objekte im Internet (www.technikmuseum.it) ausgebaut und erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n<p>UMSETZUNG LEITSYSTEM FAHRRADWEGENETZ <br \/>Das gemeinsam mit der Fakult\u00e4t f\u00fcr Design (Uni Bozen)  erarbeitete Leitsystem f\u00fcr Technikdenkmale l\u00e4ngs der Fahrradwege soll erweitert und weiter umgesetzt werden.  Jeder erschlossene  Schauplatz  wird im Einvernehmen mit dem Eigent\u00fcmer (\u00f6ffentliche Tr\u00e4ger, Private) eigens durch die einheitliche, von \u00f6ffentlicher Seite bereits genehmigte Beschilderung ausgewiesen. In Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt sollen auch Kulturg\u00fcter die nicht technischer Natur sind, jedoch im Blickkontakt mit dem Radweg stehen, erfasst und ausgeschildert werden. <\/p>\n<p>FILMREIHE  DREHMOMENTE <br \/>Mit Kurzfilm-Dokumentationen (TV- Serie Drehmomente im Rai Sender Bozen) sollen auch k\u00fcnftig  die Technikmonumente und Technikpioniere filmisch festgehalten und einem breiten Publikum nahe gebracht werden.  Die bew\u00e4hrte Zusammenarbeit mit dem RAI Sender Bozen\/Rai 3 und dem Landesamt f\u00fcr AV-Medien wird weitergef\u00fchrt. S\u00e4mtliche Filme werden der  Landesfilmstelle zur Verf\u00fcgung gestellt, um von Schulen oder Interessierten f\u00fcr den Unterricht oder andere Darbietungen genutzt zu werden. Neue Themen sind unter anderem historischer Br\u00fcckenbau, Holzverarbeitung am Wasser, Lawinenverbauung, Ingenieurbaukunst am Hang, Portraits von S\u00fcdtiroler Technikpionieren im Bereich der Seilbahnen, Pistenpr\u00e4parierung, erneuerbarer Energien und der Weltraumtechnik sowie satellitengest\u00fctzter Navigation. <\/p>\n<p>DRUCKERPRESSE BRIXEN<br \/>Ausgehend von der kleinen musealisierte Schauecke rund um die welt\u00e4lteste Druckerpresse Klarissa in der Buchhandlung Weger in der Brixner Altstadt soll ein museales umfassendes Projekt \u00fcber das  Druckerhandwerk erarbeitet werden, das \u2013 wie von der Gemeinde Brixen in Aussicht gestellt- im alten Schlachthof untergebracht werden soll. <\/p>\n<p>SCHAUBAHNHOF KLAUSEN<br \/>Der  im Innenbereich renovierte und funktionst\u00fcchtige Bahnhof und durch die historischen Exponate (Stellwerke der Brennerlinie, 1874, eines Fahrkartenautomate, Signalanlage der k.k.privilegierten S\u00fcdbahn) besonders attraktive Technikschauplatz soll mittels einer Ausstellung \u00fcber die lokale Bahngeschichte zur Visitenkarte der Kleinstadt Klausen werden.<\/p>\n<p>KASTELRUTHER HALTESTELLE<br \/>Der Technikschauplatz Kastelruther Haltestelle hat Beispielcharakter: Die letzte an der Brennerstrecke erhaltene Kleinhaltestelle in traditioneller Holzskelettbauweise soll restauriert und f\u00fcr die Nachwelt als Zeugnis erhalten werden. Die Zusammenarbeit mit dem Amt f\u00fcr Wildbachverbauung und Bezirksgemeinschaft Salten Schlern wird angestrebt.  <\/p>\n<p>LIPPA-S\u00c4GE  IN OLANG<br \/>Die aus dem 18. Jh. Stammende venezianische  Lippa-S\u00e4ge in Olang, 1958 zum letzten Mal betrieben, ist ein einzigartiges Zeugnis der Geschichte der Pustertaler Holzwirtschaft. Sie soll saniert und mit der Riedler M\u00fchle  samt dazugeh\u00f6riger Wasserstube in die Technikmeile eingegliedert werden.<\/p>\n<p>(grenze) BRENNER PASS<br \/>Die  Ausstellung \u201e(Grenze) BRENNER PASS\u201c im Architekturarchiv der Universit\u00e4t Innsbruck und an der Universit\u00e4t Bozen soll in der neuen Autobahn-Rastst\u00e4tte, am Brenner neu aufbereitet und f\u00fcr Reisende dargeboten werden.    <\/p>\n<p>BAHNHOF FRANZENSFESTE<br \/>Das S\u00fcdtiroler Bahnhofsensemble im Kern aus der Zeit der Donau-Monarchie  ist  in seiner Geschlossenheit  europaweit ein Unikat. Die Dokumentation, gemeinsam mit gesammelten Exponaten aus dem Eisenbahnambiente, soll in einer  Dauerausstellung am Bahnhofsareal in  Franzensfeste umgesetzt werden.<\/p>\n<p>BAHNHOF BOZEN<br \/>Die viel beachtete Ausstellung im Bahnhofsfoyer samt den  wieder aufgetauchten Originalpl\u00e4nen von Negrelli aus dem \u00f6sterreichischen Staatsarchiv, die bis Jahresende 2009 verl\u00e4ngert wurde soll aus Dauerschau im Wartesaal des Bozner Bahnhofs untergebracht werden.<\/p>\n<p>FRAGMENTE BOZNER STADTTHEATER <br \/>Gem\u00e4ss dem Ideenwettbewerb f\u00fcr die Restaurierung und R\u00fcckf\u00fchrung des nur mehr in Fragmenten vorhandenen originalen Bozner Stadttheater-Brunnen sowie anderer Fassadenelemente des 1943 bombardierten Theaters nach Pl\u00e4nen der M\u00fcnchner Architekten Georg Jacob Wolf und Max Littmann sollen die Spolien im Einzugsbereich des neuen Theaters (Bahnhofspark?) adaptiert werden. <\/p>\n<p>OSKAR VON MILLER PROMENDADE<br \/>Der Themenweg rund um die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft in der Gemeinde Marling wird anhand von  Exponaten  das Kraftwerk Marling, Sammelbecken und Druckrohr verbinden.  <\/p>\n<p>LAASER MARMORBAHN<br \/>Im Blickkontakt mit der Marmorbahn soll eine Schauecke eingerichtet werden, in der Exponate aus der Stunde Null des Marmorabbaus in Lass den wichtigen Wirtschaftszweig im kulturellen und k\u00fcnstlerischen Kontext dokumentieren.<\/p>\n<p>NATUR TRIFFT TECHNIK<br \/>Unter dem Motto Natur trifft Technik soll die geplante Br\u00fcckenverlegung der Eisenfachwerkbr\u00fccke aus dem Jahr 1918 in der N\u00e4he des Bahnhofs von Lana Burgstall samt der historischen E-Lok (zu restaurieren) einen Technikschauplatz der besonderen Art bilden. Ein ludischer Parcours mit Bausteinen zur Sinneserfahrung soll zum Verweilen einladen.<\/p>\n<p>EXPERIMENTA<br \/>Da bei jugendlichem Publikum beliebt, die Experimenta im Enel-Kraftwerk in Zusammenarbeit mit der Geometerschule Bozen und der italienischen Gewerbeoberschule erneut umgesetzt werden. Experimente rund um den elektrischen Strom laden zum Begreifen und Verstehen der umweltfreundlichen Energieerzeugung ein. Die Veranstaltung wird so getimt, dass  sich eine Vernetzung mit der landesweiten Museumsnacht ergeben wird.<\/p>\n<p>KRAFTWERK KARDAUN  AUSSTELLUNG<br \/>Das \u00fcber 80 Jahre Enelkraftwerk wurde nach Pl\u00e4nen der M\u00fcnchner Planer Sager und W\u00f6rner aus dem Jahr 1908 gebaut. Die Originalpl\u00e4ne, derzeit im Besitz des Kuratoriums, sollen im Kraftwerk im Rahmen einer Dauerausstellung zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\n<p>RITTNER BAHN<br \/>In Zusammenarbeit mit dem Amt f\u00fcr Seilbahnen soll die in Resten noch bestehende Trassenf\u00fchrung der alten Rittner Zahnradstrecke  kenntlich gemacht und die landes weite Technikmeile eingebaut werden. <\/p>\n<p>TELECINEMA<br \/>Im Strahlungsfeld der RAI am Mazziniplatz soll das Telecinema als Technikmonument bespielt werden. Mit dem \u00dcbertragungsger\u00e4t wurde bis in die fr\u00fchen 1980er Jahre die Tagesschau nach Rom \u00fcberspielt. Das Telecinema hat einen deutlichen Bezug zur S\u00fcdtiroler Autonomiegeschichte. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch heuer wieder steht das T\u00e4tigkeitsjahr 2010 des Kuratoriums im Zeichen der Erhaltung, Dokumentation, Aufwertung und Vermittlung des Technischen Kulturguts in S\u00fcdtirol. 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