Mit einem Tag der offenen Tür in den Etschwerke-Kraftwerken auf der der Töll bei Meran und in Kardaun bei Bozen soll vor allem bei der Jugend das Bewusstsein für die Kraftquelle Strom geschärft werden. Die Etschwerke bieten – in Partnerschaft mit dem Kuratorium für technische Kulturgüter- am 10. Mai 2004 allen Interessierten die einmalige Gelegenheit, der Technik ins Auge zu schauen und im E-Werk Produktionsablauf und technische Zusammenhänge hautnah mitzuerleben und zu begreifen. Krönender Abschluss ist in Kardaun die funkensprühende Performance einer Feuertanzgruppe auf der gläsernen Schwebebühne. Im Beisein von Fachleuten werden in spielerischer Form eigens ausgebildete Oberschüler von Geometer-, Gewerbeoberschule und dem Wissenschaftlichen Lyzeum andere Schüler sowie alle Interessierten durch das Kraftwerk führen und die technischen Einrichtungen erklären. Was in vielen Unterrichtsstunden nicht immer sofort verständlich erscheint, dürfte im direkten Kontakt mit der Technik leicht nachvollziehbar sein. Vom Erlebnis Kraftwerk inspiriert, werden Volkschüler ihre Eindrücke im Kraftwerk dann vor Ort kreativ zu Papier bringen. Die originellsten Zeichnungen werden vor Schulschluss, voraussichtlich im Juni, von einer Fachjury prämiert. Da das Kraftwerke-Szenario von besonderem technischen und historischen Reiz ist – die E-Werke auf der Töll bei Meran und in Kardaun bei Bozen haben in Südtirol das Elektrizitätszeitalter um die Jahrhundertwende eingeleitet – werden vor allem Grundschüler dazu motiviert, über die allgemein oft als selbstverständlich angesehene Dienstleistung des Stroms aus der Steckdose nachzudenken. Die Initiative am 10. Mai soll darauf aufmerksam machen, dass Dienstleistungen rund um die Uhr das ganze Jahr hindurch privaten und öffentlichen Nutzern zur Verfügung stehen. Ein Gratis-Shuttle-Bus der Firma Mahlknecht pendelt am Montag, 10. Mai im 30 Minuten ?Takt vom Bozner Waltherplatz nach Kardaun und vom Theaterplatz in Meran auf die Töll, um Interessierte zu den Kraftwerken zu befördern. Die Tore der Energie-Zentralen stehen ganztägig offen, von 9.00 bis 18.00 Uhr. In Kardaun bietet sich übrigens zum letzten Mal die Gelegenheit, das historische Kraftwerks-Ambiente im Originalzustand zu besichtigen. Wie bereits angekündigt, werden die Etschwerke dort noch vor Jahresende mit den geplanten Umbauarbeiten beginnen. Ihre Beteiligung zugesagt haben bereits die Geometerschule und italienische Gewerbeoberschule, die Grundschulen Alessandro Manzoni und die Goetheschule, die Mittelschule Ugo Foscolo, alle in Bozen, sowie die Meraner Schulen, Wissenschaftliches Lyzeum und die Grundschulen Peter Rossegger sowie Franz Tappeiner. Weitere Informationen: Etschwerke 0471 225891; Vormerkungen erbeten: Kuratorium 0471 301401