Lichtsilhouetten auf Bozner Talferbrücke

Gemeinsam mit Bozner Oberschulen wurden Lichtmodule geschaffen, die sich in stilisierter Form an den historisierenden, neugotischen oder klassizistischen Häuserfassaden der Sparkassenstraße inspirieren.

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Die Komposition dieser transparenten Module bildet entlang der Brücke eine Lichtkulisse, die zum Eintreten in die Bozner Altstadt einlädt. Dadurch wird das architektonische Ensemble von Talferbrücke und Sparkassenstrasse als Gesamtkunstwerk vermittelt.
Jedes einzelne Lichtmodul entspricht einem Gebäude des Straßenzugs. Die architektonischen Kernelemente werden dabei in ihrem Profil festgehalten. Entlang diesel Linienführung bilden Glühbirnen eine markante Lichtsilhouette.
Umsetzung
Für die einzelnen Module haben nach einer ersten Bauaufnahme die Studenten der Geometerschule Peter Anich und der Gewerbeoberschule Galileo Galilei unter Anleitung der Lehrpersonen Skizzen und Zeichnungen entworfen. Nach diesen vom Kuratorium adaptierten Plänen wurden Elemente aus Schichtholz gefertigt. Konzept und Idee sind vom Kuratorium für technische Kulturgüter.
Die einzelnen Elemente haben ein Ausmaß von 5 x 3 Meter, die dank der weißen Grundfarbe einen optimalen Strahleffekt erzielen. An die 40 Glühlampen pro m2 sorgen für weihnachtliches Ambiente.
Die einzelnen Module werden von einer Metallstruktur gestützt, die so angelegt ist, dass bei Querung der Brücke der dreidimensionale perspektivische Effekt gewahrt wird. Auf jeder Seite werden sechs Lichtmodule angebracht, insgesamt sind es 12. Die Montage lag in den fachkundigen Händen von Franco Forrer und Ivan Moroder vom Amt für Mobilität der Gemeinde Bozen, begleitet von Adriano Ferro, der die Statik besorgte.
Das Besondere daran: Die einzelnen Module sind leicht zu transportieren und montagegerecht gefertigt. Dabei handelt es sich um Work in progress: Bei nachhaltiger Wiederverwendung können die einzelnen Elemente Jahr für Jahr nach Belieben zusammengestellt oder ergänzt werden. Die gesamte Lichterkulisse wird zum weihnachtlichen Blickfang der Stadt Bozen.

Mitwirkende Studierende:
Beteiligte Schüler/innen der Bozner Oberschule für Geometer ?Peter Anich?:
Holzner Matthias, Köhl Markus, Kofler Alexander, Mair Lukas, Mitterutzner Marion, Rauchenbichler Benjamin, unter der Leitung der Lehrpersonen Isolde Werth und Walter Tomasi.

Beteiligte Schüler/innen der Bozner Gewerbeoberschule ITI/LTS ?Galileo Galilei?:
Amadori Luca, Bertolin Sara, Bonacci Simone, Castelli Cesare, Ianneselli Alan, Imeri Fation, Martinello Ljuba, Pardeller David, Pivaro Gabriel, Rotulo Simone, Ruffo Luca, Bergamaschi Miriam, Bertol Silvia, Carolo Diego, Demurtas Simone, Didioni Matteo, Frattari Alice, Lorenzi Francesco, Miori Lorenzo, Montagnana Mattia, Munini Gabriele, Pedrotti Cristian, Stablum Luca. Die Schüler/innen der Klassenzüge 2D und 2E wurden von den Lehrpersonen Enrico Vucemillo, Claudio Paterno und Lorenzo Righetti betreut.

Die Initiative wurde unterstützt durch:
Etschwerke AG
SAPA Profili (ex Alumix)
Gemeinde Bozen
Kuratorium für technische Kulturgüter