Film (Grenze) Brenner-Pass im Rai Sender Bozen am 11 Juli erneut zu sehen

In dieser zweiten, etwas längeren Fassung, lässt man die Geschichte des historischen Symbols Tirols nochmals Revue passieren Die im Auftrag von Rai und Kuratorium realisierte Filmdokumentation über den Brenner wird am Dienstag, 11. Juli um 20 Uhr 20 im Rai Sender Bozen erneut zu sehen sein. In dieser zweiten, etwas längeren Fassung, lässt man die Geschichte des historischen Symbols Tirols nochmals Revue passieren Am Beispiel Brenner, wo das Kernsensemble rund um den ehemaligen Schlagbaum ? im Gedenken an die Grenze von 1918 und an das Europa der Grenzen ? inzwischen ein Unikat darstellt, wird der ?Weg? durch die Geschichte längs eines virtuellen Abschreitens von Orten und Fakten nachgezeichnet. Entlang der Brennerstrasse, die zentrales Leitmotiv und gleichzeitig dominantes Bildmotiv ist, wird die Grenze im Fadenkreuz von Politik und Wirtschaftsinteressen, Verkehrserschliessung und soziokultureller Veränderung dargestellt. Der Brenner als historisches Symbol Tirols wird als kollektiver Gedächtnisort charakterisiert, dessen historisch markante Bauwerke mit teilweise schräger Architektur das Potential für eine Rekultivierung der Passlandschaft aufweisen. Alt und Neu des Grenzensembles sollen sinnvoll integriert werden, um als Kulturmagnet die Funktion einer lebendigen, kleinräumigen Raststätte mit unverwechselbarem Markenzeichen zu übernehmen. Anhand der persönlichen Geschichte verschiedener Zeitzeugen und historischer Filmeinspielungen (Treffen Hitler ? Mussolini mit Ciano und Ribbentrop, Einmarsch der Amerikaner ua.) sowie aktueller Interviews mit prominenten Akteuren (Andreotti, Pfaundler, u.a.) werden Hintergründe und neue Ansätze im Nach-Schengen-Zeitalter ausgeleuchtet. Die Produktion des Films hat Mediaart übernommen.