Einladung zur Pressekonferenz
am Mittwoch, 2.5.07 um 10.30 Uhr
Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Netzwerks zur Dokumentation und Nutzung von audiovisuellen Materialien zur Südtiroler Zeitgeschichte.
In zahlreichen öffentlichen und privaten Archiven und Sammlungen existieren interessante, teilweise unerschlossene Filme, Tonaufnahmen, Bild- und Fotomaterialien, die gesichert, inhaltlich erschlossen, strukturiert und einer breiten Öffentlichkeit für Forschung, Weiterbildung, Didaktik und Museumsanimation zugänglich gemacht werden.
Auf einer eigenen Internetseite, die gemeinsam mit der Grafikschule Gutenberg ausgearbeitet wird, werden Informationen über Inhalt, Form, Standort und Zugang zu den erschlossenen Quellen bereitgestellt. Ergänzend dazu gibt es eine digitale Kostprobe mittels Video- bzw. Audioclip.
Herzstück des Archivs ist die Datenbank, in der bis Herbst ca.1000 Treffer online sein werden.
Derzeit sind verschiedene ResearcherInnen dabei, verschiedene AV-Bestände aus gesellschaftspolitischen, historischen, sozialen und technik- und kulturgeschichtlichen Bereichen zu digitalisieren und zu katalogisieren. Über die neue Plattform werden keine kommerziellen Nutzungsrechte verwaltet, denn das AV-Material bleibt, wenn gewünscht, bei den EigentümerInnen.
Unser Netzwerk ist außerdem im Projekt KKS (Katalogisierung der Kulturgüter Südtirols) vertreten,
das eine umfassende Bestandsaufnahme sämtlicher Kulturgüter verfolgt.
Das innovative Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative der Abteilung Familie, Denkmalpflege und Deutsche Kultur (Amt für Audiovisuelle Medien und Südtiroler Landesarchiv) sowie der Universität Innsbruck, Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege.
Idee und Konzept stammen vom Kuratorium für technische Kulturgüter, das mittels Konvention von der Landesregierung mit der Abwicklung beauftragt wurde.