Die europaweit erste ökologische Lärmschutzwand nach einer Idee des Kuratoriums wird am 17. Dezember um 19.00 Uhr in der ex Almux präsentiert Das Projekt
Die Planungsaufgabe bestand in der Konzeption und Gestaltung einer neuen Lärmschutzwand, die den geltenden technischen und akustischen Erfordernissen gerecht wird, und besondere innovative Kriterien erfüllt:
– funktionale Effizienz
– minimierte Kosten
– geringe Umweltbelastung in der Produktion, während der Nutzung und der Entsorgung
– Modulcharakter
– im Einklang mit Natur und Umwelt dank der Verwendung von nachhaltigen Materialien und Techniken, problemlose Wiederverwertung
– rasche und einfache Montage, minimale Wartung, Dauerhaftigkeit
-Brandschutz
-attraktives Design, perfekte Abstimmung mit dem Kontext
Die Lärmschutzwand im Aufbau
Die Grundstruktur besteht aus einer Halterung, die aus einer eigens entwickelten Legierung von recyceltem Aluminium gefertigt wurde. In diese Vorrichtung werden die Lärmschutz-Paneele samt Dichtungen mühelos eingeschoben.
Die Paneele sind aus umweltfreundlichem Material (zementgebundene Holzfaserplatten), das ebenfalls recycelt werden kann.
Ein photokatalytischer Anstrich neutralisiert den CO2 –Ausstoss des Strassenverkehrs. Die Lärmschutzwand wird im industriellen Siebdruckverfahren im Massstab 1:1 mit den Landschaftsbildern des jeweiligen Standortes bedruckt. Damit ergibt sich eine perfekte Integration in den Kontext sowie eine Entmaterialisierung der reellen Struktur.
Montage, Instandhaltung, Entsorgung
Die Lärmschutzwand wird „schlüsselfertig“ geliefert. Die einzelnen bereits vorgefertigten Module ab Werk können an der gewünschten Stelle sofort montiert werden.
Die Wartung ist minimal, da das korrosionsbeständige Recycling-Aluminium Umweltgiften und Autoabgasen standhält. Bei erforderlicher Reparatur eines Moduls oder Entfernung der Lärmschutzwand können die Paneele aus der Halterung gelöst werden. Die umweltgerechten Materialien erlauben eine problemlose kostensparende Wiederverwertung.
Umsetzung
Projekt nach einer Idee von Wittfrida Mitterer vom Kuratorium für Technische Kulturgüter; in Zusammenarbeit mit Research & Development-Center SAPA, Alessandro Zanini und Sergio Sannicolò, Ugo Sasso, Bioarchitettura; Piero Svegliado, Celenit AG (umweltgerechte Materialien)