Scambio costruttivo sul futuro della rimessa storica di Dobbiaco. L’edificio esistente ha le ore contate.

Vertreter der Gemeinde und des Kuratoriums für technische Kulturgüter bei der Besichtigung der historischen Remise. Das Foto zeigt den sanierungsbedürftigen Zustand des Gebäudes und unterstreicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Dokumentation und Planung der weiteren Schritte. Im Bild von l.n.r. Vizebürgermeister Florian Steinwandter, Kuratoriumsvizepräsident Josef March, Direktorin Wittfrida Mitterer, Bürgermeister Martin Rienzner, Kuratoriumspräsident Arthur Scheidle, Gemeindereferent Matteo Andronico

Im Rahmen eines Ortsaugenscheins am aktuellen Standort der historischen Remise der Dolomitenbahn in Toblach fand gestern (2.9.2026) ein sehr konstruktives Gespräch zwischen Vertretern der Gemeinde und dem Kuratorium für technische Kulturgüter statt. Dabei wurde gemeinsam der aktuelle Zustand des Gebäudes begutachtet und über dessen zukünftige Entwicklung diskutiert. Alle Beteiligten waren sich einig, dass sich die Remise mittlerweile in einem sehr schlechten baulichen Zustand befindet. Die vorliegende Fotodokumentation verdeutlicht die erheblichen Schäden am Dach, an den großen hölzernen Flügeltoren und an Teilen der Gebäudestruktur. Es herrscht dringender Handlungsbedarf.

Trotz der schwierigen Ausgangslage besteht Einigkeit darin, dass die historische Bedeutung der Remise und ihr technisches Kulturerbe bestmöglich dokumentiert und bewahrt werden sollen. Deshalb hat die Gemeinde Toblach bereits eine 3D-Aufnahme der Remise beauftragt. Diese digitale Bestandsaufnahme soll das Gebäude detailliert erfassen und dessen historische Substanz soweit als möglich für die Zukunft sichern. Diese  3D-Dokumentation soll Grundlage für die nachhaltige Planung soll sein. Im Rahmen des Wiederaufbaus soll das originale Erscheinungsbild bewahrt werden. Es wird geprüft, welche ausgewählten historischen Bauteile oder charakteristische Elemente der bestehenden Remise in den  Neubau integriert werden können. Auf diese Weise sollen wichtige Zeugnisse der technischen und lokalen Geschichte erhalten und zugleich in eine zeitgemäße öffentliche Nutzung überführt werden. Der Austausch mit dem Kuratorium für technische Kulturgüter verlief in einer sehr positiven Atmosphäre und wurde von allen Beteiligten als wichtiger Schritt für eine verantwortungsvolle Entscheidung über die Zukunft der Remise gewertet. Die Kuratoriumsdelegation zeigte sich vom Engagement und der Motivation, echte Baukultur umzusetzen sehr angetan. Die von Ing. Josef Riehl geplante Remise, die zum Ensemble des Bahnareals von Toblach gehört, wurde von der Gemeinde Toblach vor zirka zwei Jahren von der RFI gekauft.