19. Starzer Brücke

19. Starzer Brücke

Waidbruck
1912
Starzer Brücke, Waidbruck, Foto Quartana 1992, Bestand Kuratorium

Die Brücke über den Eisack befindet sich im Fadenkreuz wichtiger Verkehrsverbindungen: die Straße ins Grödner Tal (1856), die Brennerbahn (1867), die Verbindung nach Kastelruth (1887), die Verbindung nach Lajen sowie die Brennerstraße. Die Zufahrt nach Gröden und zum Bahnhof an der orographisch linken Seite des Eisacks wird heute über eine neue, weiter südlich gelegene Brücke abgewickelt.

DATEN

Sammlung: Brücken und Viadukte
Bezirk: Eisacktal
Inbetriebnahme: 1912

Erstmals urkundlich erwähnt ist Waidbruck als „Waidebruk“ im Jahr 1264, vermutlich zeitgleich mit der Erbauung der Trostburg, die oberhalb der Brücke das sich aufweitende Eisacktal dominiert.

Die „Waidebruk“, die weite Brücke, war ursprünglich eine Holzbrücke, die 1912 durch eine Betonbogenbrücke ersetzt wurde. Die 10 m hohen massiven Betonbögen der Starzer Brücke mit einer Spannweite von 48 m haben Signalwirkung. Die Bögen werden durch Fahrbahnträger zusammengespannt, um die Übertragung der Horizontalkräfte auf die Widerlager zu vermeiden. Die Lasten der Fahrbahn werden von den vertikalen Hängern abgetragen, die an den Bögen befestigt sind.