43. Seilbahn Latsch-St. Martin im Kofel
Die Seilbahn wurde 1959 gebaut und ist 2002 durch eine moderne Pendelbahn von der Firma Hölzl mit Kabinen für 30 Personen ersetzt worden. Sie überwindet 1109 Höhenmeter in nur sieben Minuten und erschließt das Dorf St. Martin im Kofel Winter wie Sommer dank der automatisierten Anlage. Die Seilbahn ist im Besitz der Gemeinde Latsch.
DATEN
Die Vorgängerbahn in ausgesetzter Lage verfügte nur über eine kleine Kabine für jeweils 6 Personen. Der Vinschger Wind hat häufig zu Betriebsstörungen geführt, da sich das Zugseil aufgrund des geringen Gewichts verschieben konnte. Die Wallfahrtskirche zum Heiligen Martin soll angeblich auf einem heidnischen Höhlenheiligtum errichtet worden sein und ist urkundlich im 16. Jahrhundert erwähnt. Die Martinsstatue steht heute noch in einer natürlichen Felsgrotte–daher auch die richtige Bezeichnung St. Martin im Kofel.
Von St. Martin, einem hoch am Steilhang des Sonnenberges gelegenen Weiler, reicht der Blick bis zur Ortlergruppe.

