Über uns

Das Kuratorium für die Erhaltung technischer Kulturgüter, vor mehr als 10 Jahren aus der Taufe gehoben, tritt jetzt mit einem neuen, innovativen Projekt an die Öffentlichkeit. Nach der großen Ausstellung ?Zeitzeichen der Technik? im historischen Strahlungsfeld der ehemaligen Rittner Zahnradbahn-Remise und der Kohlerer Seilbahn (1993 ), dem fächerübergreifenden Schulprojekt ?Rettungsaktion der Siemens-Schuckert-Lok? in Lana (1997), der Tagung ?Technik zum Anfassen-Brückenschlag zur Gegenwart? mit musikalischen Events im Stollen des ENEL-Wasserkraftwerks in Lana (1998) und dem Konzert im Sel-Edison Kraftwerk von Schluderns (2001), der „“Nacht der Soprane““ im Etschwerkekraftwerk am Eingang des Eggentals(2003) und der Ausstellung ?Megawatt und Widerstand? im Enel-Kraftwerk in Kardaun (2005), will das Kuratorium mit dem VIRTUELLEN MUSEUM jetzt erneut das Bewußtsein für technische Denkmäler wecken. Südtirols technikgeschichtliche Highlights werden derzeit erhoben, edv-gesichert und nach Abschluß einer ersten Arbeitsvorstufe laufend ins Internet gestellt. Über das VIRTUELLE MUSEUM haben Interessierte künftig so die Chance, einem E-Werk aus der Jahrhundertwende einen virtuellen Besuch abzustatten, die atemberaubende Athmosphäre eines Kupferbergwerks unter Tag zu erleben oder sich über Südtiroler Pioniertaten zu informieren, die Weltruhm erlangt haben, ohne lange Fahrzeiten zu den jeweiligen Objekten in Kauf nehmen zu müssen. Ziel ist es außerdem, technikgeschichtlich wertvolle Denkmäler und Spuren in ihrem Kontext zu bewahren. Damit wird von der Idee des herkömmlichen Museums als fixe Struktur endgültig Abstand genommen. Zu diesem neuen E-Projekt angespornt haben vor allem der große Zuspruch und die Begeisterung, mit denen die breite Bevölkerung wieder auf die Initiative am Brenner ?Kultur ohne Grenzen? und die Zeitzeugenbegegnung der Seilbahnpioniere in Abtei (2002) reagiert hat. Das VIRTUELLE MUSEUM bietet sich anhand seines flexiblen und offenen Konzeptes geradezu an, eine neue Form der interaktiven Mitarbeit umzusetzen. Wer zur Bewahrung technikgeschichtlicher Kleinodien seinen Beitrag leisten möchte, ist zum Mittun herzlich eingeladen. Das Kuratorium mitbegründet haben unter anderem: Karl Nicolussi Leck, Gernot Rössler, Franz Staffler, Hartmuth Staffler, Josef Nössing, Max Sparer, Klaus Kemenater (derzeit Kuratoriumspräsident), Herbert Mayr, Ugo Sasso, Reinhold Marsoner, Hansjörg Kucera, Hans Gamper, Elisabeth Baumgartner, Witti Mitterer, Walter Stifter, Hubert Stuppner, Martin Ch. Von Tschurtschenthaler, Remo Zanoni, Francesco Zuliani.