Finissage Ausstellung „“Megawatt und Widerstand““

Technikschauplatz Kardaun soll auch weiterhin zugänglich sein. Zahlreiche Vertreter des politischen und kulturellen Lebens sowie der Fachwelt haben sich gestern bei der Finissage getroffen, die zum Ausklang der noch wenige Tage dauernden Austellung in Kardaun technische Pionierleistungen im Kraftwerksbau in ein besonderes Licht gerückt hat. Die von Kuratorium und Enel organisierte, bisher bereits vielbeachtete Ausstellung ?Megawatt und Widerstand? ist in dieser Inszenierung im Krafthaus des Eisack-Werks von Kardaun nur mehr bis ersten März zu sehen. Während der Führung bestand die Gelegenheit einen Blick in das Innenleben des Kraftwerks zu werfen und im Beisein von Zeitzeugen die bewegte Geschichte der Erschliessung von Südtirols Grosskraftwerken am Beispiel von Kardaun nachzuvollziehen. Die Fotographendynastie Pedrotti hat Entstehen und Entwicklung der Grosskraftwerke in Südtirol meisterhaft dokumentiert. Die Bilddokumente, die aus noch unerschlossenen Archivbeständen (Edison, Etschwerke, Pedrotti und Enel) stammen, bieten ein einmaliges Seherlebnis und sind erstmals öffentlich zugänglich. Mit dabei waren unter anderem Regierungskommissär Giustino Di Santo, Stadträtin Bauer Polo und mit ihr eine Delegation der Stadtgemeinde Bozen, die Bürgermeister von Klausen (Scheidle), Villanders (Krapf), Marling (Gögele) und Graun (Plangger), die Bergsteigerlegende Erich Abram, Architektin und Filmschauspielerin Herthilde Gabloner, die vor wenigen Tagen Geburtstag hatte, Josef Mair Unterganzner, Mitglied des ersten Bozner Gemeinderats, Museionsgründer Karl Nicolussi Leck, Trenker-Nachkomme Josef Trenker, und viele andere Zum Ausklang gabs ein Super-Buffet