Gemeinde Klausen lädt in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium zur Präsentation des innovativen Pilotmodells für die Revitalisierung des Bahnhofs
Am kommenden Donnerstag, 23.11.06 mit Beginn um 20.00 Uhr wird im Klausner Walthersaal das Pilotmodell zur Aufwertung des Klausner Bahnhofs präsentiert. Aus der Sicht des Kuratoriums ist es Ziel, im Zuge der geplanten, pfleglichen Sanierung Alt mit Neu zu verbinden und dabei die bauliche besondere Ausstrahlung der Bahnhöfe zu erhalten. Sie sollen als Monumente der Technik und Kleindenkmäler im neuen urbanistischen Kontext des Verkehrs- und Kommunikationszentrums „Bahnhof“ verständlich und attraktiv gemacht werden. Auf Einladung der Gemeinde Klausen durch die Kulturreferentin Maria Fink und Bürgermeister Arthur Scheidle berichtet Witti Mitterer vom Kuratorium für technische Kulturgüter über die Projektarbeit, die vor allem auf die Dokumentation und Erhaltung der Hochbauten des Technikjuwels Brennerbahn abzielt.
Zur Einstimmung wird der historische Streifen aus den 50er Jahren “ Mit der Grödnerbahn in das Herz der Dolomiten“ von Tano Zuccatelli und Emilio Marsili, gespielt. Auf die besondere Raumqualität der historischen Hochbauten, dem Prestigeprojekt der k.u.k.-Südbahn verweist Horst Hambrusch, Professor am Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege an der Uni Innsbruck. Über die Aufwertung des Pilotmodells Bahnhof Klausen als Verkehrsinfrastruktur, Kultur- und Wirtschaftsmagnet spricht Witti Mitterer. Über den Bahnhof als Info-Serevice-Stelle informiert RAS-Direktor, Georg Plattner, die den technischen Support bietet. Abschliessend stellt Michael Prader den Eisacktaler Modellbahn-Club vor.