Sehstation Im Etschwerke-Kraftwerk in Kardaun

Ein weiterer Technikschauplatz bereichert die landesweite Technikmeile in Südtirol. Nach einem Abend mit musikalischen Higlights aus der Opernwelt ist die Sehstation im Kraftwerk der Etschwerke in Kardaun zeit- und ortsunabhängig für jedermann frei zugänglich Ein weiterer Technikschauplatz bereichert die landesweite Technikmeile in Südtirol. Nach einem Abend mit musikalischen Higlights aus der Opernwelt ist die Sehstation im Kraftwerk der Etschwerke in Kardaun zeit- und ortsunabhängig für jedermann frei zugänglich.Die Sopransängerin Manuela Tröbinger Demetz in der eingehausten Turbineninstallation begleitet von der Bürgerkapelle Wolkenstein unter der Leitung von Andreas Mussner haben das Publikum voll begeistert.

Es war ein Fest der Sinne, bei dem Augen, Ohren und Gaumen der über 400 Anwesenden voll auf ihre Rechnung gekommen sind.
In ihren Grussansprachen würdigten LH-Stellvertreter Christian Tommasini , BM Luigi Spagnolli sowie Etschwerkechef Pietro Calò die Initiative des Kuratoriums für technische Kulturgüter. Die Erhaltung des Technik-Juwels aus dem Beginn des vorigen Jahrhunderts sei beispielhaft und ein Meilenstein für die Erinnerungskultur in Südtirol. Prof. Rainer Gräfe von der Universität Innsbruck hob hervor, dass gerade Südtiroler entgegen landläufiger Meinung besonders viele technische Denkmäler aus der Pionierzeit auf zu weisen hat, die durch attraktive Inwertsetzung für ein breites Publikum Bedeutung erlagen. Witti Mitterer vom Kuratorium betonte die innovative Verlinkung von Alt und Neu, da gerade in Kardaun ein hocheffizientes Kraftwerk (heute produziert es 20 Millionen kWh mit einem kleinen musealisierten Teil im naturnahen Raum ein Highlight darstellen. Besonders für die Jugend ist die Erhaltung technischer Objekte mit historischem Hintergrund in einem neuen zeitkritischen Kontext wichtig. Bauten und Objekte werden daher nicht ins Museum gestellt sondern in ihrem eigenen Strahlungsfeld belassen..

Professionell durch den Abend geführt haben Gerd Staffler und Paolo Mazzucato. Die Veranstaltung, bei der Thomas Rabanser und Armin Rainer eine tontechnische Meisterleistung zustande gebracht haben, wurde von der Rai im Radio direkt übertragen; Moderation Renate Gamper.