Technik zum Anfassen, so das Motto während der langen Nacht der Museen, im Kraftwerk am Eingang zur wildromantischen Eggentaler Schlucht. Ein Event für Jung und Alt von 15.00h bis in die späten Abendstunden hinein. In den vergangenen Jahren haben sich zur „Experimenta“ zahlreiche Jugendliche und am Thema Interessierte eingefunden. Vor dem Hintergrund von Generatoren, Drehzahlreglern, Schauturbinen im ältesten Kraftwerk im Bozner Raum, das vom Eggentaler Bach gespeist wird, bieten Jugendliche an Experimentiertischen Technik live zum Anfassen.
An 10 Versuchsstationen längs eines innovativen Didaktiklehrpfads werden anhand von spannenden Experimenten Hintergrundwissen rund um die physikalischen Phänomene des elektrischen Stroms vermittelt. Die Infos aus erster Hand werden von Schülern der Geometerschule Peter Anich und der Gewerbeoberschule Galileo Galilei in Begleitung ihrer Tutoren fach- und sprachübergreifend so anschaulich dargeboten.
Die Versuche im Etschwerke-Kraftwerk bieten Technik pur im Tiefgang an: anschaulich und nachvollziehbar werden auch komplizierte Zusammenhänge aufgezeigt, die Einsichten bieten in die uns umgebende Natur und die so die Jugendlichen zum Staunen und Nachdenken anregen.
Experimente sind unter anderem die Entladungsblitze aus dem Bandgenerator, die Zitronenbatterie, die Automation, die Leiterschaukel oder die elektrostatische Aufladung unter Benutzung echter Bernsteinen.
Ziel der Initiative, die sich auch heuer wieder im Rahmen der Langen Nacht der Museen abspielt, ist es, im Kraftwerk das Bewusstsein für die Schätze der Technik im Lande zu vertiefen, und den Ablauf oft ganz selbstverständlicher technischer Vorgänge nachvollziehbar zu gestalten. Technik bestimmt unser Leben. Wir sind ja täglich von einer Vielzahl von technischen Geräten umgeben, die wir automatisch benutzen- zumeist ohne zu wissen wie sie funktionieren- oder aber uns erst bestenfalls beim nächsten Stromausfall darauf zu besinnen. Dabei setzt die Technik höchst raffinierte Naturgesetze ein, um den Alltag zu erleichtern und um frei nach dem Motto „ Die Sklaven aus der Steckdose“ die menschliche Arbeit effizienter zu gestalten.
Das Kraftwerk am Eingang zur Eggentaler Schlucht wird bei Einbrechen der Dunkelheit in Partystimmung versetzt.
Musik vom Feinsten, dargeboten von der Gruppe um Wolfi Rosenberger aus Innsbruck.