Elektrizitätswerk Entiklar
Das geschichtsträchtige Elektrizitätswerk Entiklar wurde von Johann Tiefenbrunner erstmals 1910 in Betrieb genommen. Das E-Werk belieferte und versorgte bis nach dem 2. Weltkrieg auch die angrenzenden Dörfer Kurtatsch und Magreid mit Strom. Danach produzierte das Kraftwerk bis zur Inbetriebnahme des neuen Werkes im Jahr 2000, Strom für den Eigenbedarf.
Das alte Kraftwerk wird als Relikt der Geschichte des Weingutes erhalten und ist jederzeit einsatzbereit.
DATEN
Das Kraftwerk Entiklar ist ein Laufwasserkraftwerk mit geschlossenem Tagesspeicher (300m³). Der Wasserspeicher befindet sich neben dem Bachlauf an der Geländeoberfläche und wird vom Eniklarer Bach gespeist. Die Länge der Druckrohrleitung beträgt 700 m und hat einen Höhenunterschied von 190 m.
Das Kraftwerk wird mit einer Pelton-Turbine mit eindüsigem Wasserzulauf betrieben.
Die Leistung beträgt 85 KW.
Typ: Laufwasserkraftwerk mit Tagesspeicher
Inbetriebnahme: 1910
Speicher: geschlossener Tagesspeicher 300m³
Turbine, Typ, Baujahr: Pelton, 1908, 1-düsig mit Wasserregler
Länge Druckrohrleitung: 700m
Fallhöhe [m]: 190 m
Leistung: max. 85 KW
Ursprünglich erzeugte das Kraftwerk Gleichstrom, erst in den späteren Jahren wurde auf Wechselstrom (2300V dreifasig) umgestellt.
Im Herbst des Jahres 2000 wurde direkt neben dem bestehenden Wasserkraftwerk ein neues erbaut, welches am 27. Jänner 2001 um 13.00 Uhr in Betrieb gesetzt wurde.
Das alte Kraftwerk ist noch jederzeit einsatzbereit und bleibt als Museumsstück erhalten.
Die Ortschaft Entiklar liegt im Bozner Unterland rechts der Etsch und links angrenzend an den Hängen des Mendelgebirges. Sie liegt auf etwa 270 m an der Talsohle des Grauner Joches (1860m) auf einem Moränenausläufers (aus der Würm-Eiszeit, vor etwa 75000 Jahren).
Entiklar ist schon seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, wie die zahlreichen Funde aus der Stein- und Bronzezeit auf dem Burghügel von Entiklar bezeugen.
Am Fuße des Burghügels, inmitten einer schönen Parkanlage liegt der schlossartige Ansitz Turmhof mit dem kleinen Kraftwerk, etwa 100 m unterhalb der Ruine Entiklar (1259).
Anfahrt
Mit dem Auto:
Brenner-Autobahn A22 Ausfahrt Bozen-Süd – Schnellstraße Meran-Bozen (MeBo) bis zur Ausfahrt Eppan – von hier entlang der Weinstraße bis nach Kurtatsch / Entiklar – ab Entiklar Beschilderung Tiefenbrunner Castel Turmhof folgen.
Tiefenbrunner Castel Turmhof
Schlossweg 4
I-39040 Kurtatsch / Entiklar
Tel: 0471 880122
Fax: 0471 880433
E-mail: info@tiefenbrunner.com
Webseite: http://www.tiefenbrunner.com
Weingut Tiefenbrunner
Webside des Weingutes Tiefenbrunner