Plakataktion auf den Raststätten der Brennerautobahn

Auf den Raststätten der Brennerautobahn wird in einer Plakataktion im Rahmen der Ausstellung (Grenze) Brenner-Pass (7.12.05 -1.2.06) auf die Pionierarbeit des Autobahnbaus verwiesen. In 22 historischen Wegmarken wird die ingenieurtechnische Meisterleistung des Baus der Brennerautobahn nachgezeichnet. Anhand von Grossbildaufnahmen, denen weitgehend unerschlossenes, sehr wertvolles Archivmaterial zugrunde liegt, wird in die spannende Baugeschichte der Alpentransversale Einblick geboten. Auf den 22 Raststätten zwischen Brenner und Modena sind Meisterfotografien der wichtigsten Fotoateliers aus der Region zu sehen, darunter Pedrotti, Eccher, Chiolini & Pavia, Vecchi und andere. Die Plakataktion ist eine Initiative des Kuratoriums für technische Kulturgüter, die in Zusammenarbeit mit der Brennerautobahn-Gesellschaft entstanden ist. Die Fotoschau bewirbt gleichzeitig die Ausstellung (Grenze) Brenner-Pass im Innsbrucker Adambräu, dem Archiv für Baukunst der Architekturfakultät der Universität Innsbruck, die am kommenden Mittwoch 7.12.05 eröffnet wird. Auf der Zeitreise mit Start in den goldenen Sechziger Jahren werden die ersten Kapitel der Baulose im Abschnitt Brenner-Sterzing-Franzensfeste mit den technisch sehr aufwendigen Viadukten über Pontigl, Gossensass und dem Stausee bei der Franzensfeste ausgeleuchtet. Gezeigt werden lückenlos auch die weiteren Streckenabschnitte von Brixen bis in die Po-Ebene. Erst seit April 1974 besteht die durchgehende Autobahnstrecke, die über den Brenner als niedrigstem Alpenpass den Norden mit dem Süden verbindet. Die Litfassäulen zeigen auf den Raststätten der 312 km langen Autobahn A22 von Brenner bis Modena jeweils ortsbezogene Fotodokumente aus der Bauzeit und parallel dazu in Farbaufnahmen eine Panoramansicht mit dem Ist-Zustand, um so dem Betrachter eine bessere geographische Zuordnung zu ermöglichen.