Pressekonferenz am Bozner Bahnhof am 24.8.07

WEICHEN & WAHRZEICHEN
Bahnlandschaft Bozen-Innsbruck WEICHEN & WAHRZEICHEN nennt sich das Projekt, das die Hochbauten der Bahn als historisches Erbe aufwerten und ins öffentliche Bewusstsein rücken will.

Auf den Tag genau vor 140 Jahren, als am 24. August 1867 die erste Lokomotive samt Personenzug von Bozen über den Brenner nach Innsbruck gedampft ist, präsentiert das Kuratorium für technische Kulturgüter am 24.8.07 eine Reihe von Initiativen, die in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck, RFI und ÖBB mit Start im Herbst schwerpunktartig grenzüberschreitend umgesetzt werden. So unter anderem eine Foto-Ausstellung in fahrenden Zügen, Slide-Shows in den Bahnhöfen von Innsbruck und Bozen, eine Publikation samt Ausstellungskatalog, sowie Bauaufnahmen mit Blick auf eine umfassende Machbarkeitsstudie.

Die Pressekonferenz findet in der ehemaligen Gepäcksaufbewahrung am Bozner Bahnhof statt, am Freitag, 24. August 2007 um 11.00 Uhr.

Die Bahnhöfe aus der altösterreichischen Ära der k.u.k. Südbahn-Gesellschaft sind heute noch fast lückenlos erhalten. Die Technikjuwele aus der Stunde null gehören nicht nur zu den bedeutendsten technischen Zeitzeugen der Verkehrsbauten, sondern haben als bauliche Ensembles europäischen Rang. Dank ihrer Dichte und Geschlossenheit handelt es sich bei den Bahnhöfen der Brennerstrecke um ein Ensemble, das weltweit ein Unikat darstellt.

Im Rahmen des Interreg-Projekts der Landesregierung, das vom Kuratorium in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern umgesetzt wird, werden auch Vorschläge und Empfehlungen mit Impulswirkung für eine eventuelle Umnutzung von ungenutzten Bahnhöfen und Infrastrukturen in Südtirol gemacht. Gerade an der Brennerstrecke bieten sich hier mit Blick auf den Radweg für neue Besucherpotentiale im Sinne etwa des Erlebnis- und Kulturtourismus innovative und spannende Funktionen an.

Ort: Bahnhof Bozen, Gepäcksaufbewahrung
Zeit: 24.8.2007, Beginn 11.00 Uhr
Infos: Kuratorium