Ausstellung „“Der Zug““

Das Thema Bahn in all seinen Facetten steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Der Zug“, die im Rahmen der 700 Jahrfeier der Stadt Klausen heute, am 25. Juli um 17 Uhr im „Albrecht Dürer“-Saal in Klausen eröffnet wird.

Die Ausstellung bleibt bis 3. August zugänglich und gibt Einblick in die wechselvolle Geschichte des Bahnhofes Klausen und der Seitenlinie ins Grödental seit deren Errichtung vor dem ersten Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Neben historischen Dokumenten, Fahrkarten, Fotos und Plakaten sowie dreidimensionalen Objekte wie obsolete Eisenbahneruniformen bzw. altes Arbeitsgerät sind u.a. auch die Slide-Show, die von November 2007 bis März 2008 in den Bahnhöfen Bozen und Innsbruck gezeigt wurde, sowie die „Drehmomente“ (sie werden vom RAI Sender Bozen ausgestrahlt) zu sehen. Ebenso dargeboten wird eine Auswahl der Fotodokumentation der Brennerbahn von Walter Niedermayr, die in Grossbildformat einige Bahnhöfe vor der Automatisierung der Strecke präsentiert. Die Slide-Show mit Soundtrack, die Kurzfilme über die Grödner- und Brennerbahn (Drehmomente), sowie die Niedermayr-Plakate hat das Kuratorium für technische Kulturgüter zur Verfügung gestellt. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist ein bislang unbekanntes Gross-Modell, das den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Klausen und Plan/Wolkenstein in Gröden aufzeigt. Anhand des aus Faenza stammenden Modells im Ausmaß von 1,50×1,20 m kann der Bahnbetrieb vom 21. März 1921 nacherlebt werden. Die Ausstellung in Klausen wurde vom örtlichen Kulturverein „Sabionba“ in Zusammenarbeit mit dem Klausner Karabinieri-Verband, der Alpinivereinigung, Sektion Klausen, und dem CAI, Sektion Klausen, mit Unterstützung der Gemeinde Klausen und dem italienischen Kulturassessorat organisiert. Öffnungszeitenzeiten: von Montag bis Freitag von 10.30 bis 12.30 und von 16.00 bis 20.00 Uhr am Samstag und Sonntag jeweils von 11.00 bis 21.00 Uhr.