Für technische Kulturgüter konnte dank ihrer Aufwertung und Erhaltung in Südtirol eine neue Öffentlichkeit geschaffen werden Bei der offenen Vollversammlung des Kuratoriums am 27.Mai 09 sind auch heuer wieder Mitglieder und Freunde für die Aufwertung und Erhaltung technische Kulturgüter eingetreten. In einer Resolution, die einstimmig verabschiedet wurde, wird an die Kulturpolitik appelliert, für Südtirols Technikkultur ein offenes Ohr zu haben und mehr Mittel bereit zustellen. Das Treffen, bei dem über das abgelaufene Tätigkeitsjahr Resumee gezogen und über neue Projekte und Initiativen diskutiert wurde, fand bei der Kugel in Hochfrangart statt.
Im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen auch heuer wieder Projekte mit Langzeitwirkung, wie z.B. die landesweite Technikmeile, die mit besonderen Schauplätzen punktet: die Schrägbahn in Lass, die Eisenfachwerkbrücke in Lana Burgstall, das Etschwerke-Kraftwerk in Kardaun, die Strompromenade in Marling „Oskar von Miller“ und der Bahnhof Klausen. Besondere Beachtung, weil von der Bevölkerung gut angenommen, finden die aktuellen Ausstellungen „Vom Heldenberg zur Sportarena“ in Algund (in Zusammenarbeit mit der Uni Innsbruck) und „150 Jahre Bahnhof Bozen“ im Bahnhofsfoyer (bis 16. September).
Präsentiert wurde auch die im Sportler- und Kompass-Verlag erschienene italienischsprachige Ausgabe der Technikmeile. Ein Radführer, der die Technikmonumente entlang der Südtiroler Radwege ins Rampenlicht rückt. Unterstützt von der Stiftung Südtiroler Sparkasse und Land Südtirol. Die deutsche Fassung ist bereits seit einem Jahr am Büchermarkt. Weitergeführt werden neben dem virtuellen Technikmuseum auch die erfolgreiche Rai-Filmreihe „Drehmomente, mit dem Rad zu Meilensteinen der Technik“
Wiederbestätigt wurde ausserdem der Vorstand des Kuratoriums, der sich aus folgenden Mitgliedern zusammensetzt: Klaus Kemenater (Präsident), Adriano Ferro (Vizepräsident), Witti Mitterer, Gerd Staffler, Heinrich Huber. Martin Ch.v.Tschurtschenthaler und Gernot Rössler stehen als Rechnungsprüfer zur Verfügung. Beschlossen wurde auch den statutarisch vorgesehenen wissenschaftlichen Beirat einzurichten.
Im Anschluss waren alle, die Freude an einem Gedankenaustausch hatten, zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.